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Fete zum 40. Geburtstag und zum Einzug bei Silvia am 30.04.2017

Zu Besuch beim Grafen von Weißenberg auf seinem Landsitz zu Ossig:

 

Weisens Einzugsfete und Silvias Geburtstagsfeier zum 40ten.

Geburtstag im Winter ist nicht so ganz ideal, - zumindest nicht, was das Feiern anbetrifft. So musste unsere Vereinsvorsitzende und Freundin Silvia einen wettermäßig passenden Termin für ihre Geburtstagsfete suchen und finden, - und, damit es ein „Abwasch“ wird, auch gleich die Einzugsfeier für das neue Heim mit dazu.

Gut geplant, denn das Wetter war sonnig und wenn es nicht so windig gewesen wäre, wäre es nahezu ideal gewesen.

Aber bevor die geplanten 40 Geburtstags- und Einzugsgäste eintrafen, bedurfte es nicht geringer Vorbereitungsarbeiten. Frank sorgte für eine vorsorgliche Überdachung, ausreichend Sitzgelegenheiten, eine festliche Tafel, Kühl- und Aufwärmmöglichkeiten für die kulinarischen Leckereien , sowie Park- und Übernachtungsmöglichkeiten und und und…

Silvia hatte umfangreiche Ideen für das gastronomische Angebot, - und wie wir unsere Silvia kennen, waren einige Leckereien aus alten Rezeptbüchern des Barock zu verwirklichen. Das wäre durch sie allein wohl kaum zu schaffen gewesen und gemäß dem Motto: „Schön, dass es Freunde gibt…“ wurden Regina und Bernd schon am Freitagnachmittag nach Ossig beordert.

Ja, und dort wurde nun bis in den Sonntagvormittag geschält, geschnippelt, Bouletten gedreht, gemischt und ausprobiert. Vom Schnitzel bis zum Veganer- Süppchen, von Kartoffelsalat bis Soljanka, von Brokkolisalat bis Schichtsalat, von Käsebuffet bis zur Wurstplatte und vieles vieles mehr,  war dann am späten Sonntagnachmittag für die zahlreichen Gäste aufgetafelt.

Nahezu vollzählig gaben sich Silvias Vereinsfreundinnen- und Freunde die Klinke in die Hand, - und die Verwandtschaft und persönlichen Freunde von Frank und Silvia sorgten dafür, dass das Partyzelt gut ausgefüllt war.

Das Geburtstagskind nahm (mit etwas feuchten Augen) das Geschenk seiner Barockfreunde entgegen und freute sich auch über den Vortrag von Elke, die diesen in der Blumensprache gehalten hat.

Der Appetit war rundum gut, aber man konnte konstatieren, dass es die Küchenbesatzung sehr gut gemeint hatte, denn es waren lange nicht alle Vorlegeplatten, Schüsseln und Töpfe leer (ausgenommen der Topf mit der Soljanka), als der letzte Gast die Feier verlassen hatte. Silvia wird nun aus den Resten gleich noch eine Soljanka nach „Rezept Regina“ kochen können.

Übrigens gab es viel zu lachen, was ja appetitanregend ist. In altbewährter humoristischer Manier, sorgte Bernd SCHUBERT wieder für Lachsalven und manches Schmunzeln. Diverse „schöngeistige“ Getränke, - einschließlich Maibowle, haben das ihrige getan.

Nach gemeinsamem Frühstück der Hausherren und der Gastübernachter, ging es am ersten Maienmorgen Ratz- Fatz an den Abbau des Partyzeltes und an die Wiederherstellung des Originalzustandes von Garagen, Garten und Haus.

Es ist schon ein immenser Aufwand, wenn man per Heimcatering für das leibliche Wohl seiner Gäste sorgt. Aber es macht auch Freude, wenn es allen schmeckt, - Silvia jedenfalls zeiogte eine zufriedene Miene.

Etwas geschafft waren Gastgeber und Helfer am Morgen des 1. Mai schon, - aber was soll’s, der Kampftag der Arbeiterklasse ist ja nun der „Tag der Arbeit“.

Wir hatten, trotz fleißigen Wirkens, ein schönes verlängertes Wochenende und waren froh, dass das Hexenfeuer am Samstagabend nicht auf Importe aus der Residenz angewiesen war. Es war schön, dieses Kokeln mal persönlich zu erleben. Nicht nur die Gartenabfälle der Ossiger brannten lichterloh, auch der Himmel tat es. So ein schönes Abendrot erlebt man so oft nicht.

Montagmittag starteten wir gen Dresden, wo wir noch etwas für barock gesetzte Tanzschritte tun wollten.

Wir danken unseren Gastgebern und allen Vereinsfreunden, die zu Silvias Gratulanten zählten. Text und Fotos: Bernd Schwabe (eingestellt am 2.05.2017)      

 



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