Termine des TDB im Jahre 2017

 

Zu den hier vorgemerkten Terminen können weitere kommen. Sobald diese konkret sind, werden sie hier nachgetragen. AKB- Flaniertermine siehe bitte auch unter AK Barock in Sachsen.

 05.01.2017  Verfrühtes Anflanieren in Eis und Schnee
   
15.01.2017         
11:00 Uhr Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes  im GH "Zum Schießhaus", Am Schießhaus 19  Dresden-Mitte  Räubersaal 2.  Nur für Mitglieder*)
   
15.01.2017
Rückblick auf das TDB- Veranstaltungsjahr 2016 , Beginn 15:00 Uhr   Gäste sind uns herzlich willkommen (Einlass ab 14:30 Uhr) im "Schießhaus" Räubersaal 2
   
 02.04.2017 13:00 Uhr Flanieren in den Märzen - vorher 11:00 Uhr Stammtisch mit AKB
   
08.04.2017
Ostereiermarkt Neuwiese (Elsterheide) *)
   
12.-14.05.2017 6. Dresdner Lustlager & 10 Jahre Traditionsverein Dresdner Barock e. V. - im Ferienpark Bad Sonnenland - weitere Informationen hier
   
02.06.2017
Wave-Gotik-Treffen "Viktorianisches Picknick"
   
30.06.-02.07.2017 12. Leopoldsfest in Dessau-Roßlau
   
08.07.2017 Irrgartenfest Altjeßnitz - Baron von Ende lädt ein (Teilnahmemeldung über TDB*) erbeten *)
   
15.07.2017
9. Dresdner Schlössernacht - Anmeldung über silvia.weise@storied-events.de (begrenzte Teilnehmerzahl)
   
30.07.2017
Hochsommerflanieren TDB - 11:00 Uhr ab Schießhaus
   
25.-27.08.2017 Barockfest in Gotha - Schloss Friedenstein 
   
23.09.2017 12. Integrationsfest "Hallo Nachbar" in Freital-Zauckerode im Areal Oppelstrasse - Gemeinsamer Treff dort 13:00Uhr mit AKB- Verstärkung
   
 03.10.2017 Feiertags- Flanieren im Schlosspark Pillnitz - Treff 11:00 Uhr am Parkplatz (Bushalteplatz) Gäste (auch aus AKB) willkommen
   
17.10.2017 Zum 337. Geburtstag zur Cosel auf die Burg Stolpen (14:00 Uhr mit AKB ab Markt Stolpen)
   
12.11.2017 Flanieren im Goldenen Herbst TDB - ab Schießhaus
   
(01.-)03.12.2016 Adventsmarkt im und am Schloss Proschwitz - im Gefolge derSchneekönigin (IG 1690) in  Märchenkostümen (Der TDB nimmt Sonntag, den 03.12.2017 teil)
10.12.217
TDB- Weihnachtsfeier (Kegelei und mehr) für Mitglieder u. geladene Gäste  *)
   
 15.-17.12.2017 6. >>Teschen- Markt<<  in Hoyerswerda - Im Gefolge der Reichsfürstin *)
   
 

Weitere Termine, - vornehmlich solche, die an die Vereinsmitgliedschaft gebunden sind,- werden den TDB- Freunden rechtzeitig bekanntgegeben.*

   AKB- Terminen (Stammtisch/Flanierbeteiligung) folgen weitere nach (sind in Planung)/B.S.
                

 

Änderungen, Ergänzungen oder Streichungen vorbehalten.

Veranstaltungen mit *) sind bevorzugte Veranstaltungen nur für TDB - Mitglieder und geladene Gäste

Flaniertermine werden bevorzugt in Gemeinschaft mit dem Arbeitskreis Barock in Sachsen wahrgenommen, - Flanieren der TDB- Mitglieder wurde eingeplant . (Siehe die Termine in obiger Zusammenstellung)

Gäste sind bei uns herzlich willkommen

Wer Lust hat, sich in Robe unserem Zuge anzuschließen, erfrage die Flaniertage, die nicht hier aufgeführt sind, zeitnah bei Bernd SCHWABE (siehe unter Kontakt). Er vermittelt auch die passende Gewandung. Oder der AKB wird betreffs seiner Flaniertermine kontaktiert unter: 0351/2521563 oder per Mail  cb.bose@t-online.de) Hier Kostümverleih: 0351 / 311 99 58 oder 035208/4049 (Roben aller Zeitepochen).

Ergänzungen/Änderungen unseres Jahresprogrammes  (sind möglich und) werden rechtzeitig nachgetragen.

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„Der Tod ist nicht das Ende“

 

M.Roth

Die Kunstliebende Welt nimmt Abschied von Martin Roth,der im Alter von 62 Jahren sein schaffensreiches Leben beendete.

Wir Dresdner verdanken ihm viel, - nach der Direktion des Hygienemuseums übernahm Roth als Generaldirektor die

Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und machte diese weltberühmten Museen noch berühmter.

Als Roth 2011 dem Ruf nach London folgte, um am „Victoria and Albert Museum“ die Stelle als Direktor anzutreten, hat die Kunststadt Dresden einen seiner fähigsten Köpfe verloren. Nun fehlt er der ganzen Kunstwelt und wir gedenken des hervorragenden Museumsmachers.

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Gratulation zum 65. Geburtstag am 30.09.17

Renate

Das Geburtstagskind ist unsere Vereinsfreundin Renate AL ATRASH, - das "Fleißige Lieschen" des TDB. Wenn irgendeine praktische Arbeit anliegt, dann lässt sich unser "Wirbelwind" Renate nicht mehr bremsen... Führen wir unsere Lustlager durch, sorgt sie für das leibliche Wohl des ganzen Aufbauteams, wodurch sie nicht viel von unserem vereinseigenen Event mitbekommt. Rührend kümmert sie sich auch um ihre Tochter Anke, - unserem Ehrenmitglied. Das ist sicher nicht immer einfach, aber unsere Renate nimmt trotzdem an den meisten Vereinsunternehmungen teil. Renate ist immer freundlich, lacht gern und sammelt ganz nebenbei Material für unsere Vereinschronik.

Liebe Renate, wir wünschen Dir alles erdenklich Gute, Gesundheit und viel Kraft für die Pflege Deiner lieben Anke. Bleib uns gewogen und erhalte Dir den Spaß und die Freude am TDB und all deren VereinsfreundInnen.

Für den Vorstand und alle Deine Vereinsmitglieder Silvia WEISE und Regina SCHWABE, sowie Nadin  SCHUBERT

 

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Wir gratulieren zum 60. Geburtstag

Foto Heidrun

Unsere Vereinsfreundin Heidrun Tennert konnte am 20. Juni 2017 ihren 60. Geburtstag begehen, den sie mit ihrer Familie, einer großen Verwandtschaft und ebenso großem Freundeskreis und natürlich mit uns vom TDB, die wir ihre Barockfamilie sind, am 23. Juni an der Bockmühle Ebersbach mit viel Spaß feierte. Ihre nette aufgeschlossene Art, ihr Wissen um das Barock und ihr Geschick Roben des Barock und anderer Zeitepochen zu schneidern, haben schnell unsere Herzen erobert und Freundschaft geschmiedet. Sprichwörtlich ist Heidruns Hilfsbereitschaft und Rührigkeit. Oft hat man den Eindruck, dass sie sogleich abheben wird, - dabei ist gerade ihre Bodenständigkeit dass, was wir an unserer Freundin Heidrun so schätzen.

Wir wünschen Dir, liebe Heidrun noch viele gute Jahre mit Deinem Günther, den Kindern und Enkeln, Deinen Freunden und Deinen Barockleuten. Gesundheit, Glück und Wohlergehen sollen Deinen Weg immerdar begleiten. Bleib wie du bist. Namens Deiner Freunde des TDB herzlich Regina und Bernd SCHWABE, Silvia WEISE und Nadin SCHUBERT. 

 

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Herzlichen Glückwunsch zum 40. Geburtstag

SW 

Unserer Gründungsvorsitzenden und wieder amtierenden Vereinsvorsitzenden Silvia WEISE wünschen wir alles erdenklich Gute im persönlichen und beruflichen Leben und immer viel Spaß am TDB und unserer Sache das Barock. Am 25. 01. 1977 erblickte Silvia das Licht der Welt und es muss ein barocker Lichtstrahl in ihre Wiege gefallen sein, der ihr weiteres Leben beeinflusste. Als Gräfin von Königsmarck lebt sie das im Verein aus und wir alle sind froh, sie bei uns zu haben. Wir sagen DANKE, DANKE, DANKE… Namens aller Deiner Vereinsfreunde Regina, Nadin und Bernd.

 

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Fritz

Alter FRitz

 Trauer um Rolf Zahren

In großer Betroffenheit und in Anteilnahme erfuhren wir, dass uns am 23. Dezember 2016, mit Rolf Zahren ein sehr guter Freund, im Alter von 75 Jahren, für immer verlassen hat. Rolf war nicht nur DER Alte Fritz schlechthin, sondern auch ein ganz besonderer liebenswerter Mensch, der stets ein Lächeln im Gesicht hatte und mit seiner netten Art Herzen öffnen konnte. Rolf war auch unserem Verein sehr gewogen und jede Begegnung mit TDB- Mitgliedern war ihm eine Freude, so wie wir uns freuten, wenn wir ihn in der Rolle Friedrich des Großen bei vielerlei Events trafen. Nicht nur wegen seiner Authentizität in der Rolle Friedrich II. schlägt sein Ableben eine große Lücke in die Reihen der Historiendarsteller, sondern auch seine menschliche Wärme und Herzlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber, tut dies.

Wir nehmen Abschied und geben Rolf Zahren in der Ehrengalerie des TDB einen ihm würdigen Platz. Im TDB wird dieser liebenswerte Freund nicht vergessen und sein Andenken in Ehren gehalten werden.

Namens der Mitglieder des Traditionsvereins Dresdner Barock Bernd Schwabe/Vorsitzender, Regina Schwabe, Nadin Schubert und Silvia Weise 

 

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Hohe Auszeichnung für Barockdarstellung

 

Frank

Es erfüllt uns als TDB mit Freude, dass einer unserer besten und treuesten Freunde, der Korporal der Moritzburger Kanoniere Frank Schober, aus der Hand S. K. H. Prinz Michael Benedikt von Sachsen- Weimar- Eisenach, die ernestinesche Verdienstmedaille in Bronze empfangen durfte. Bei einem Festakt im Stadtschloss Weimar wurde Frank diese Ehrung am 23.04.2016 zuteil. Damit würdigt das Haus Sachsen- Weimar- Eisenach das Engagement des Geehrten in der historischen Darstellung des Militärs der Zeit des Früh- bis Spätbarock, sowie seine permanente Aufklärung über das schwere Soldatenleben in damaliger Zeit, die er immer als Friedensarbeit ansieht. Auch wir als Barockdarsteller des TDB haben schon sehr oft und viel von seinem immensen Wissen profitieren können, - wenn er z.B. bei unseren Lustlagern dem Publikum (und uns) den militärischen Part unserer Events erklärte. Namens des Vorstandes und aller Mitglieder gratulieren Dir als Vorsitzender des TDB herzlich Dein Freund Bernd Schwabe, sowie Deine Freundinnen Nadin Schubert und Regina Schwabe.

Geburtstagsgratulation

Foto 

Wir gratulieren unserem Freund und Mitstreiter im TDB Günther TENNERT ganz herzlich zum 60. Geburtstag, den er am 31. 03. 2016 begehen konnte und den wir am 02. 04. 2016 gemeinsam auf Schloss Lauterbach feiern. Wir wünschen alles erdenklich Gute, immer gute Gesundheit und immer viel Spaß am und im TDB und viel Freude an der Darstellung des Kammerherrn Carl Friedrich Frh. von Erdmannsdorf. Namens der Mitglieder der Vorstand Regina und Bernd Schwabe und Nadin Schubert 

 Der Vater des Dresdner Barocktanzes ist tot

FotoIm 80. Lebenjahr ist der Dresdner Tänzer und Choreograf Manfred Schnelle nach schwerer Krankheit am 17.02.2016 verstorben. Als Tänzer wie als Choreograf war Schnelle ein großer Künstler, der mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, auch als Vater des Dresdner Barocktanzes bezeichnet werden kann. Wer heute in der Szene barocke Tanzschritte setzt, hat irgendwie schon mit Herrn Schnelle zu tun gehabt. Seine Anforderungen waren groß und seine Kritik war nicht zimperlich, aber immer darauf gerichtet, dass diese Schritte richtig gesetzt werden. Mit diesem Künstler verliert Dresden viel, - unsere Kulturszene wurde um einiges ärmer. Wir gedenken Manfred Schnelle in Ehren und werden ihm den Ehrenplatz in unserer Erinnerung einräumen, der ihm gebührt. Für den TDB Bernd Schwabe/Vorsitzender (Foto:SZ)

Wir gratulieren zum 60. Geburtstag

Foto Goldy

Unserer Mitstreiterin in Sachen historische Darstellung und Freundin im AKB Marlies FROHNHÖFER feiert am 06. Februar 2016 ihren 60. Geburtstag. Dazu wünschen wir alles Gute, Gesundheit und immer viel Spaß am Hobby und den Hobbyfreunden. Für den TDB Regina und Bernd SCHWABE

 

 Herzliche Gratulation zum  45. Geburtstag

Anke zum 45.

Unser Ehrenmitglied und liebe Freundin Anke Paul feiert am 26. Januar 2016 ihren 45. Geburtstag. Dazu übermitteln wir, dieser tapferen vom Schicksal so hart gebeutelten Frau, die herzlichsten Grüße und Wünsche. Und uns wünschen wir, dass unsere Anke noch sehr oft mit uns allen gemeinsam und bei guter Gesundheit an den Events des TDB teilnehmen kann. Wenn sie dabei ist, scheint immer die Sonne, auch bei geöffneten Himmelsschleusen. Namens des  Vorstandes und der Mitglieder des TDB in freundschaftlicher Verbundenheit Regina und Bernd Schwabe

Wiedereröffnung des Kraszewski- Museums in Dresden                                       

Es gehört zu den Peinlichkeiten der Stadt Dresden, dass diese nur mit der Hilfe des polnischen Kulturministeriums in der Lage war, dem Chronisten der sächsischen Geschichte des 18. Jh., des polnischen Romanciers Jozef Ignacy Kraszewski (1812 - 1887), der hier in der Elbestadt von 1863 bis 1885 lebte und hier August dem Starken, der Gräfin Cosel, dem Grafen Brühl, dem Geschehen um den Siebenjährigen Krieg, in seinen Büchern Gesicht gab, ein eigenes Museum wiederzugeben. Keine Publikation hat Sachsen und seine barocke Geschichte deutschland- ja, weltweit so bekannt gemacht wie die >Dresden Bücher< dieses bedeutenden polnischen Romanciers. Gewiss, einige Passagen in den historischen Romanen haben etwas märchenhaftes, kaum als wahr bewiesenes, aber wer spräche ohne Kraszewski von der Cosel oder Brühl oder den weiteren Gestalten aus Kraszewskis 6 Sachsen- Romanen? Seit 1960 gibt es in Dresden ein Museum für den polnischen Schriftsteller, aber weil Dauerleihgaben zurück nach Polen gehen mussten, war der museale Wert des Hauses kaum noch gegeben, aber mit Hilfe der polnischen Regierung kann man das Museum, welches mitten in der Neustadt auf der Nordstrasse 28 gelegen ist, wieder besuchen und sich an einer modernen Ausstellungskonzeption erfreuen. Kraszewski selbst, - er lebte nach dem Aufstand gegen die zaristische Fremdherrschaft, als Emigrant 21 Jahre in Dresden, würde sich freuen, dass man nun doch noch in der Lage ist, ihn und sein Werk in der Stadt zu ehren, in der der Schauplatz der meisten seiner Romane liegt. Freitags ab 13 Uhr kann man das Museum bei freiem Eintritt besuchen (außer an Feiertagen),- wir als Darsteller der Personen, die Kraszewski in seinen Romanen beschrieb, werden ihn in seinem Museum die Ehre geben. / H.B. 

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St.Georg

Der Sächsische Verdienstorden und der St. Georg- Orden in Sachsen - eine Betrachtung von Bernd Schwabe

Der damalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf stiftete am 27. 10. 1996 den Sächsischen Verdienstorden, der genau ein Jahr später erstmals verliehen wurde. Seither werden damit Personen oder Personenvereinigungen geehrt, die sich im besonderen Maße um den Freistaat verdient gemacht haben.  Dem wollten wohl die Veranstalter des Semperopernballs nacheifern und so wird zum jemaligen Opernball der Verdienstorden des Semperballs >Sankt Georg< verliehen. Damit sollen wohl auch verdienstvolle Personen geehrt werden. Mag das ganz frisch für den Überzeugungseuropäer Jean- Claude Juncker gelten, in nicht geringerem Maße für den Altaußenminister Dietrich Genscher, oder auf den, auch in Dresden einst wirkenden weltberühmten, Dirigenten Kurt Masur, oder dem sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (der uns Anke Fuchs ersparte) und als letztes Beispiel mag es für den Altbundespräsidenten Roman Herzog zutreffen (und manchen hier ungenannten Geehrten), aber für einen übermäßig verdienenden Profifußballer, den lupenreinen Demokraten und Landräuber (Krim), oder einen Steuerflüchtling ohne jegliches Nationalgefühl? Ich glaube, da hat sich eher das mehr als 8000köpfige Kaviar- und Champagnerfreie, sich in Kälte und Regen vor der Oper im Walzertakt wiegende, Volk diesen Orden verdient (oder vielleicht nicht gar der mutige Mann, der heuer (2014) unter Lebensgefahr die vielen Bomben in Dresden entschärft hat?). Damit wäre dieser Anstecker mehr wert als ein Karnevalsorden. In der gleichen Woche debattierte der Bundestag über mehr Anerkennung des Ehrenamtes, - er redet und wird auch künftig reden und reden. Org.- Team des Dresdner Opernballs sucht und findet in Sachsen Leute, die wirkliche Verdienste für unser Sachsenland haben!!! Dann ist der St. Georg - Orden ein wirklicher Verdienstorden, der weit über das Dach der Semperoper hinaus erstrahlt. Denn, das Verdilgen von Gummibärchen ist doch wohl (2014) noch kein Verdienst an Dresden!!! Ein Sprung in das Jahr 2017. Der Dresdner Schauspieler Rolf Hoppe bekommt zu seinen vielen Auszeichnungen nun auch noch den St. Georg- Orden und wir meinen, den hat er sich verdient, - schließlich wirkt er in und für Dresden. Der Turner Fabian Hambüchen hat zwar am wenigsten in Dresden seinen Sport ausgeübt, aber für unserer aller deutschen Heimat hat er sportlichen Ruhm erworben. Wer die Musik von Peter Maffay liebt, der mag auch ihm den Orden gönnen. Aber wieso der saudische Prinz Salman bin Salman bin Muhammadal al Saud ihn erhielt, bleibt unklar. Nur weil er gerade vor Ort war? Da wäre der deutschstämmige rumänische  Präsident Klaus Johannis eher unter den Geehrten zu sehen, aber der verzichtete auf den Besuch, - er hatte schwerwiegendere Probleme in seinem Lande zu beheben. Red Bull schickte seinen Sportdirektor Ralf Rangnick zum Orden abfassen, aber zum Glück war die bärtige Diva Conchita Wurst nur als Mitwirkende in der Semperoper, - dann hätte man wohl unserem beliebten Schauspieler Rolf Hoppe nur zum Ausspruch des Literaturpastes Marcel Reich- Ranicki raten können: "Ich nehme den Preis nicht an!" Und das Volk wiegt sich vor der Oper im Walzertakt...!!!  

 

                         

 S.K.H. Prinz von Sachsen Albert Markgraf von Meißen Herzog von Sachsen (30.11.1934 - 06.10.2012) im Alter von 78 Jahren verstorben

Prinz Albert

Wir, die Mitglieder des TDB, haben mit großem Bedauern die Nachricht erhalten, dass der Enkel des letzten sächsischen Königs Friedrich August III. S.K.M. Prinz Albert von Sachsen verstorben ist. Wir versichern dem Hause Wettin, seiner Witwe Prinzessin Elmira und allen, die dem Verstorbenen nahe standen, unserer aufrichtigen Anteilnahme. Den politischen Umständen war geschuldet, dass Prinz Albert in der Ferne, in München, lebte. Aber stets fühlte er sich mit seinem Dresden, der Stadt seiner fürstlichen Vorfahren, eng verbunden, was auch dadurch zum Ausdruck kam, dass er seit 1961 an der Spitze der in München gegründeten >Studiengruppe für Sächsische Geschichte und Kultur e. V.< stand. Nach der Wende lenkte der Prinz seine Schritte öfter nach Dresden, trotz gesundheitlicher Probleme und er verlegte manchen Vortrag und manche Tagung in die sächsische Landeshauptstadt. Wir folgten gern der Einladung Prinz Alberts im Februar 2009 zu einem Vortrag in das Taschenbergpalais. Wir lernten einen sympathischen, gesetzten  und sehr kenntnisreichen Menschen kennen, der sich, gemeinsam mit seiner Gattin Prinzessin Elmira, gern die Zeit nahm, um uns über unser Wirken in der barocken Traditonspflege zu befragen und um selbst unsere Fragen zu beantworten. Unser Tun hat den Prinzen sehr gefreut. Nun tritt Prinz Albert Markgraf von Meißen seine letzte Reise ins Sächsische an. Sie endet in Dresden. Dort wo der Chevalier de Sachse und der Schöpfer der deutschen Volksoper Karl Maria von Weber ruhen, - auf dem Alten Katholischen Friedhof in der Friedrichstadt, wird auch die letzte Ruhestätte Alberts von Sachsen sein. Wir gedenken seiner und gelegentlich wird sich auf seinem Grabe auch ein Blumengruß des TDB befinden. RUHEN SIE IN FRIEDEN, VEREHRTER MARKGRAF ALBERT PRINZ VON SACHSEN.  

Namens aller seiner Mitglieder der Vorstand des Traditionsvereins Dresdner Barock

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Der TDB gedenkt der verstorbenen Mitglieder des Hauses Wettin

Erina von Sachsen   Dedo Fotos:Schwabe

Erina von Sachsen                      Dedo von Sachsen

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Niemals hätten wir gedacht, dass man uns so viel Freude macht. Herrliche Blumen, tolle Geschenke und viele Schreiben werden uns stets in Erinnerung bleiben.

Wir sagen herzlichen Dank für die Glückwünsche und Geschenke zu unserer Hochzeit

Daniel und Sandra von Sachsen

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Gratulation des TDB

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Wir gratulieren dem stolzen Elternpaar Daniel und Sandra von Sachsen zur Geburt ihrer kleinen Prinzessin Anna- Catharina Sophie, die am 13. Januar 2013 als Sonntagskind das Licht der Welt erblickte. Möge sie gedeihen und stets ein freundliches und fröhliches Menschenkind sein, - eine würdige Erbin des Hauses Wettin. Wir freuen uns mit den Eltern und wünschen ihnen viele schöne Stunden mit ihrem kleinen Töchterchen.

Der Vorstand und die Mitglieder des Traditionsvereins Dresdner Barock.          

Dresden im Januar 2013

Anna-Catharina Sophie

Anna-Catharina Sophie

An den Traditionsverein Dresdner Barock e. V.

"Worte können nicht ausdrücken

die Freude über neues Leben"                                                                                    (Hermann Hesse)

Anna- Catharina Sophie ist unser Sonnenschein und unser Mondlicht. Sie erhellt unser Leben Tag und Nacht.

Wir freuen uns sehr über die Geburt unserer Tochter und sind dankbar für dieses wundervolle Geschenk der Natur.

Herzlichen Dank

für die lieben Glückwünsche über die wir uns sehr gefreut haben.

Die glücklichen Eltern  Sandra & Daniel

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Für immer unvergessen - unser lieber Freund Tilo Meißner

Meißner  Vorhang

Unser Freund und TDB- Ehrenmitglied Tilo Meißner ist am 04. 04. 2013 im Alter von 53 Jahren, nach langer schwerer Krankheit, verstorben. Sein Heimgang ist für uns im TDB und im AKB ein großer Verlust und Tilo wird uns fehlen, - sein Lachen und seine lebensbejahende Art, seine Kameradschaft, sein Wissen und seine Darstellung des Kurfürsten August des Starken, wird uns wirklich sehr fehlen. In unseren Herzen wird er immer einen Platz haben, - wir werden ihn nicht vergessen. Dank allen Freunden, die ihn auf seinem letzten Weg am 26. 04. 2013 (wunschgemäß in Robe) begleiteten. Wir ehren unseren verstorbenen Freund, indem wir unseren Weg in der barocken Traditionspflege in seinem Sinne weitergehen und ein gutes Miteinander im Verein und der Szene pflegen, so wie es Tilo immer haben mochte und wofür er sich stets mit ganzer Kraft einsetzte. / B.S.

 

Stüver, micha

Unser Mitgefühl geht zur Traditionsgemeinschaft "Friedericus Rex" nach Düren

Wir waren bestürzt, als wir im "Dreispitz" lesen mussten, dass unsere Freunde aus Düren Abschied von ihrem Freund Michael Stüver nehmen mussten. Wir lernten Micha bei einem Leopoldfest in Dessau kennen und waren sofort von seiner netten offenen Art eingenommen. Er war uns vom TDB, so wie alle seine Freunde des Dürener Vereins, sehr ans Herz gewachsen, so dass sein Heimgang auch uns sehr trifft. Unser Mitgefühl geht zu seiner Witwe Barbara Stüver nach Jülich und zu seinen Vereinskameraden. Während unseres Lustlagers werden wir seiner gedenken. Micha war ein guter Kamerad und er wird uns und der Szene sehr fehlen. Namens aller TDB- Mitglieder in aufrichtigem Beileid Bernd Schwabe

Hunnenbruni Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, dass unsere liebe Freundin Brunhilde SCHNEIDER, - >die Hunnenbruni< - am 1. August 2013 für immer von uns gegangen ist. Wir verlieren mit ihr eine aufrichtige Freundin, deren nette und aufgeschlossene Art, deren Lachen und herzliche Umarmung uns allen fehlen wird. Der letzte Becher Met, das letzte Glas Kirsch haben wir nicht mehr miteinander trinken können, - aber wir sind uns sicher, dass wir das eines Tages nachholen werden.Dann werden wir uns gemeinsam an die schönen, zusammen verbrachten Biwaktage erinnern und feststellen, dass es eine schöne Zeit war. Liebe Bruni, wir,Deine Dresdner Freunde, werden Dich nie vergessen und immer in unseren Herzen tragen. Lebe wohl und lasse Dich ganz fest drücken.

Für die TDB- Mitglieder Regina und Bernd Schwabe und Silvia und Frank Weise

Der Dresdner Schauspieler Peter Herden verstorben

Peter Herden P.Herden jung

05.05.1918 - 31.10.2013

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass der Schauspieler Peter Herden, den wir im Sommer noch in seiner Seniorenresidenz besucht und mit einem Lied erfreut hatten, im Alter von 95 Jahren am 31. 10. 2013 verstorben ist. Unsere Kunst- und Kulturstadt Dresden verliert mit Herden einen seiner profiliertesten Darsteller in Theater, Film und Fernsehen und nicht zuletzt in der Staatsoperette, wo er viele Jahre als Prof. Higgins in "My Fair Lady" brillierte. Wir alle haben diesen großen Schauspieler geliebt und daher schmerzt uns sein Heimgang sehr.Doch mit seinen zahlreichen Filmen wird er uns immer wieder in lebendige Erinnerung gerufen werden,- so das TV sich seiner auch erinnert.

Der Vorstand und die Mitglieder des TDB

Wir danken dem mdr, dass er am 28.12.13 in seiner Sendung "Abschied ist ein stilles Wort" auch des Dresdner Schauspielers Peter Herden gedachte. Er hat es verdient.

      Geburtstagswünsche

Elke Portrait Gratulation zum 70. Geburtstag    

Wir gratulieren unserer Vereinsfreundin Elke Metzner, die im TDB längere Zeit die Ehefrau des Grafen von Bünau, Christina Elisabeth Gräfin von Bünau darstellte und inzwischen der Erdmute Dorothea Gräfin von Zinzendorf Gesicht im TDB gibt, herzlich zur Vollendung ihres siebten Lebensjahrzehnts. Elke ist eine agile, rastlose Zeitgenossin mit vielen Interessen. So ist sie eine emsige Theaterbesucherin, singt selbst im Chor, schwelgt gern bei einem guten Tropfen im Weintrinkerverein, geht in der Gemeinschaft von Wanderfreunden auf Tour und steckt im Rahmen des TDB auch gern in historischer Robe. Bei all diesen Aktivitäten will man nicht meinen, dass nun am 28. 12. 2013 schon ihr 70. anliegt. Dazu wünschen wir alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und immer viel Spaß an der Barockpflege und dem Miteinander im Verein. Bleib wie Du bist, liebe Elke.

Namens des Vorstandes und aller Vereinsmitglieder Dein Freund Bernd Schwabe

Beste Genesungswünsche für unsere Freundin Elke

Wir erhielten Kenntnis von der schweren Erkrankung unserer Vereinsfreundin Elke METZNER und selbstverständlich erhielt sie daraufhin Besuch von TDB- Mitstreitern. Aber auch die Freunde des AKB haben Elke beste Wünsche übermittelt. Dazu unterschrieben alle Flanierteilnehmer vom 22.06.14 die vom Kämmerer mitgebrachte Grußkarte. Das Gefühl, nicht vergessen zu sein, scheint wirklich eine sehr heilsame Medizin zu sein, denn unserer Elke geht es schon wieder viel besser.

Zur vollständigen Wiederherstellung Deiner Gesundheit, wünschen wir Dir, liebe Elke, alles erdenklich Gute.

Für alle Deine Barockfreunde und namens des Vorstandes Regina und Bernd Schwabe 

Elke Metzner 

 

Gratulation BosinGratulation zum 65. Geburtstag  

Wer kennt sie nicht in der Dresdner Barockszene, - unsere Freundin Christine BARTEL, - landläufig die "Bosin" genannt, da, im Gegensatz zum echten Leben, mit Wolfgang dem Stadt- und Platzmajor Oberst Grafen von Bose verehelicht und bei allen anfallenden Events treu an dessen Seite. Was sie da als Eheweib des Grafen am Leibe trägt, ist Frucht ihres eigenen handwerklichen Geschickes. Und so begleitet uns Christine in edler Robe bei vielen Veranstaltungen und ist auch dann mit ihrem Bose zur Stelle, wenn sich mancher TDBer nicht die Zeit nimmt oder nehmen kann... In all den Jahren wurde uns Christine zur guten Freundin, über deren Hiersein man sich freut und deren Abwesenheit (sollte diese doch mal eintreten) man bedauert. Nun wird Christine mit dem 6. April 2014 65 Jahre alt und auch wenn wir ihr das nicht so recht glauben wollen, - so fit wie sie ist, übermitteln wir, ihre Freunde im TDB, die herzlichsten Geburtstagswünsche und hoffen, sie noch lange als Bosin an unserer Seite zu haben. 

Namens des Vorstandes und der Mitglieder des TDB, in freundschaftlicher Verbundenheit      Bernd Schwabe

 

Unser Rudi feiert Geburtstag (23.02.2015)

Rudi Geb. Mit Rudolf FRITZSCHE haben wir einen unserer zuverlässigsten Mitstreiter in den Reihen des TDB. Wenn nicht gerade ein Zipperlein Beschwerden macht oder die Lokführer mal wieder streiken, für unseren Rudi ist der Weg von Leipzig zu unseren Events nie zu weit. Einst lief er uns bei der Dresdner Schlössernacht über den Weg, - und, da die Sympathie beidseitig war, wurde Rudi bald Vereinsmitglied und verkörpert seither im TDB den Prinzregenten von Frankreich Philipp I. Herzog von Oleans und Anjou. Seine verbindliche, nette Art hat ihm schnell viele Freunde geschaffen und wir sind alle froh, dass wir ihn haben und wünschen uns, dass er noch recht lange bei bester Gesundheit in unserer Mitte weilt. Dir lieber Rudi, beste Wünsche zum 80. Geburtstag, auch namens der Vereinsmitglieder, von Deinen Freunden Regina und Bernd

 

Gratulation zum 60. Geburtstag

Günter Thomas Am 1. März 2015 kann unser Freund und AKB- Mitstreiter Günter Thomas auf die Vollendung seines 6. Lebensjahrzehnts zurückblicken. Der Kunstmaler und Gästeführer verkörpert neben August Christoph Reichsgraf von Wackerbarth, auch einen ortskundigen Türmer, einen redseligen Nachtwächter und weiß auch in manch anderer Rolle zu brillieren. Wir wünschen alles erdenklich Gute und uns noch manche gemeinsame Unternehmung mit >dem Günter ohne H<. In freundschaftlicher Verbundenheit und namens der Mitglieder des TDB herzlich Bernd Schwabe/Vorsitzender

Ein hohes Lebensjubiläum

Gerd Jacob Der Alte Fritz wurde 80 (11.03.2015) und wir gratulierten unserem damaligen Vereinsfreund Gerd JACOB dazu ganz herzlich. Wir lernten Gerd in Maxen kennen, als Kanonen nicht nur bei der >Schlacht bei Maxen< donnerten. Dort verkörperte er Friedrich den Großen und das im wahrsten (körpermaßlichen) Sinne. Als Gerd später als Barockdarsteller zum TDB kam, war es fast ein Ding der Unmöglichkeit, im Gefolge August des Starken als Fritze zu flanieren und so fand Gerd zur Rolle des sächsischen Generals Moritz August Freiherr von Spörcken.  Alles Gute und immer viel Spaß in barocker Gewandung. 

Bernd Schwabe/Vorsitzender

Ein Mittfünfziger wird 70

Werner Pohle

Wer will glauben, das unser Freund und Mitstreiter in Sachen Barock, der Darsteller August II., Werner POHLE bereits 70 Jahre auf dem Buckel hat? Es fällt auch uns schwer zu glauben, aber dieser agile Mensch hat doch schon seine verkörperte historische Person um sieben Lebensjahre überflügelt. Immer gut aufgelegt, beim Flanieren seinem Gefolge meist zu schnell, mit viel Wissen über die Zeit des Barock behaftet und dieses gern weitergebend, - dabei weitestgehend authentisch, haben wir Werner immer gern in unserer Mitte und wünschen uns, dass das noch viele Jahre so bleibt.

Lieber Werner,alles erdenklich Gute, Gesundheit und weiterhin ein so großes Herz, wünscht, auch namens aller TDB- Mitglieder,                                                                                                                        als Dein Freund  Bernd Schwabe / Vorsitzender

Auch unser Vorsitzender wird älter

Bernd 70.

Bernd Schwabe zum 70. Geburtstag

 

Der El Presidente wird 75

 

Bose 75

Unser Freund und Mitstreiter in Sachen Barock, der Präsident des AKB Wolfgang Petzoldt kann nun auf ein Dreivierteljahrhundert an Lebensjahren zurückblicken. Der gebürtige Vogtländer verkörpert in der Dresdner Barockszene den Stadtmajor Graf von Bose und tritt als wissensreicher und sachkundiger Führer durch unser historisches Dresden hervor. Gemeinsam mit seiner Partnerin Christine steht er uns immer dann zur Seite und begleitet uns zu manchem Event, wenn wir selbst derartige Veranstaltungen nicht voll abdecken können. Dafür sind wir sehr zu Dank verpflichtet und wünschen dem Jubilar alles erdenklich Gute, weiterhin viel Gesundheit und Spaß am Barock, dem AKB und mit seinen Freunden vom TDB.  Namens des Vorstandes und aller TDB- Mitglieder gratuliert herzlich als Freund                                              Bernd Schwabe/Vorsitzender

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Sächsische Zeitung Dresden vom 05.12.2012

Poseidon der kleinen Fische

Bernd Schwabe war einer der renommiertesten Zierfischzüchter der DDR. Heute muss er Aquarien fern bleiben.

Von Henry Berndt

Poseiton

Foto: Amac Garbe

Bernd Schwabe hat seit sechs Jahrzehnten ein besonderes Händchen für Zierfische. Zu DDR-Zeiten züchtete der Aquarianer mehr als 80 Arten. Die Fische brachten ihm viel Freude, aber auch eine ungewöhnliche Krankheit

Das erste Becken fasste kaum vier Liter. Bernd Schwabe war gerade sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal seine eigenen Guppys und Zebrabärblinge bewundern durfte. Das Aquarium fand seinen Platz auf dem Kachelofen im Wohnzimmer und brachte den kleinen Jungen zum Schwärmen – bis im Herbst das erste Mal geheizt wurde. „Da sind schon ein paar Tränen geflossen“, erinnert sich Schwabe. Aber dies sei auch der Tag gewesen, als er beschloss, dass es den Fischen in seiner Obhut immer gut gehen solle.

Etwas mehr als 60 Jahre später blickt Bernd Schwabe auf ein Aquarianerleben zurück, das einzigartige Erfolge, aber auch gewaltige Enttäuschungen zu bieten hatte. Der gelernte Gärtner ist inzwischen Rentner und nebenbei gerade mal wieder Vorsitzender seines Dresdner Vereins „Kampffisch“, nachdem er eigentlich nach 30 Jahren im Amt schon feierlich verabschiedet und zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden war.

Jeden Monat lädt er zum Vereinstreffen ins Haus der Begegnung auf der Großenhainer Straße ein. „Nachwuchssorgen haben wir keine, nur den Job will niemand machen“, sagt er und lacht, dass seine weißen buschigen Augenbrauen nur so tanzen. Auf den ersten Blick wird klar: Dieser freundliche Herr wäre auch ein perfekter Mietweihnachtsmann.

Eher aber ist Bernd Schwabe so etwas wie der Poseidon der kleinen Fische. 1983 gründete er gemeinsam mit einem Freund die größte Zierfischzüchterei der DDR. In alten Gewächshäusern in Dresden-Briesnitz züchtete er über 80 Arten vom Schmetterlingsbuntbarsch bis zum Eierlegenden Zahnkarpfen. „Wir haben das alles selbst gebaut, jedes Becken selber geklebt und die Gestelle geschweißt“, sagt er stolz. Einige Arten hätte man sonst nirgendwo im ganzen Land kaufen können. Einen Schwarm seltener Salmler kaufte er damals schon mal für 40 DDR-Mark pro Stück. „Heute gibt’s die für drei Euro in jedem Shop.“ 90 Prozent seiner Absätze gingen in den Westen, aber auch in Sachsen hatte Schwabe einen großen Kundenstamm an privaten Züchtern.

Dann kam das Jahr 1990. „Plötzlich wollte keiner mehr unsere Fische haben“, erinnert sich Schwabe. In Südostasien gab es den Nachschub jetzt für einen Bruchteil des Preises. „Als wir dann wirklich zugemacht haben, war das Geschrei groß. Doch genau diese Leute haben uns hängen lassen.“

In den Jahren nach der Wende setzte das große Vereinssterben ein. Von einst neun Dresdner Aquarienvereinen blieben nur zwei übrig. Strom und Wasser kosteten plötzlich richtig Geld. Privat wurde jetzt kaum noch gezüchtet. Bernd Schwabe unterstützte nun seine Frau bei der Arbeit in einer Zoohandlung. Erst in Radebeul später in  Dresden-Weißig,. Privat lebte er unterdessen seine stetig wachsende Liebe zu Killifischen aus, das sind farbenprächtige Zahnkarpfen, von denen es weltweit mehr als 770 Arten gibt. Unwesentlich weniger hielt Schwabe lange Zeit in seinen etwa 40 heimischen Becken. Zweimal im Jahr zog er mit ihnen um. Im Frühjahr von der Platte in Gorbitz in seine Bühlauer Gartenlaube – und im Herbst wieder zurück. Bis heute stehen die Pokale, die er auf Leistungsschauen mit seinen Fischen gewann, in der Laube. Die Fische aber sind verschwunden.

„Vor einiger Zeit hat sich bei mir im Körper eine Amöbe eingenistet“, sagt Schwabe und wird ernst. Vermutlich war irgendein Wildfang schuld. Bernd Schwabe wurde krank und braucht seitdem regelmäßig teure Kuren. Vor vier Jahren riet ihm ein Arzt, sich von Fischen fernzuhalten. Aquarien als wahre Bakterienhorde könnten Schwabes Gesundheit noch mehr gefährden. „Darunter habe ich sehr gelitten“, sagt Bernd Schwabe. Wenn er sich heute in einem Zoogeschäft die Becken anschaut, dann erschrickt er häufig. „Der Zustand ist oft bedenklich. Viele Fische klemmen die Flossen ein oder haben die Weißpunktkrankheit.“ Beides sind Zeichen für schlechtes Befinden. Zu DDR-Zeiten habe er fast nie Probleme mit Fischkrankheiten gehabt. Und dann noch diese unsäglichen Dekoartikel: Roter, gelber und grüner Bodengrund und Totenköpfe aus Kunststoff, das hätte es bei ihm früher nicht gegeben, sagt er. Vor allem die Fachzeitschriften aus der Aquaristik haben vor Jahrzehnten seine Leidenschaft geweckt. Inzwischen hat er alle abbestellt.

In seinem Garten widmet sich Bernd Schwabe jetzt nur noch der Steingärtnerei, seinem zweiten Hobby. Ganz verabschieden kann er sich von seinen Fischen aber trotz allem nicht. Einmal Aquarianer, immer Aquarianer. Als „Prüfer für Sachkundenachweise Süßwasser“ ist er heute quasi der Fahrschulprüfer für angehende Zierfischzüchter und Zoohändler in Sachsen.

Und dann gibt es da noch die Ausstellungen seines Vereins – wie zuletzt im Dresdner Felsenkeller. „Zu DDR-Zeiten konnten wir bei Börsen mit Zierfischen richtig Geld verdienen“, sagt Schwabe. „Heute bekommt man damit kaum noch die Miete rein.“ Börsen veranstaltet er deswegen vorerst keine mehr. Die Schauen des Vereins seien ihr kleines Eintrittsgeld aber immer wert.

Im Mai 2013 wartet noch einmal ein echter Höhepunkt auf den Herrn der Zierfische: Dresden ist Austragungsort der 43. Leistungsschau der Deutschen Killifischgesellschaft. Der Steingarten in Bühlau wird dann vermutlich wieder eine Weile warten müssen.