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Unsere Weihnachtsfeier auf der Kegelbahn am 10.12.2017

Das ganze Jahr taten wir drauf warten – Weihnachtskegeln im Hubertusgarten

Unsere Weihnachtsfeier mit Wichtelei und etwas    körperlicher Betätigung auf der Kegelbahn

Es gibt Weihnachtsfeiern, die in Langeweile ertrinken. Solche wollen wir nicht und so war der Gedanke nicht abwegig, die „Jahresendfeiern“ etwas aufzuhübschen, d.h. etwas Action in das Ganze zu bringen. Nachdem wir schon mal eine Silvesterfeier damit lebendiger gemacht haben, wollten wir das nach 2016 auch auf unsere diesmalige Weihnachtsfeier übertragen.

Also kümmerte sich unsere Geschäftsführerin (rechtzeitig) um einen Termin auf der Kegelbahn im Restaurant „Hubertusgarten“ in Dresden- Bühlau. Offenbar haben auch andere derartige Gedanken, denn es waren nur noch wenige Termine frei und darunter nur einer, der uns mehrheitlich passte. Also verabredeten wir uns für Sonntag, den 10. 12. 11:00 Uhr in der renommierten Wildgaststätte. Fast wäre eine 100%ige Teilnahme zu verzeichnen gewesen, - aber wie gesagt, nur fast… Ob wir noch einmal Vollzähligkeit erreichen werden?

Egal, die, die die Idee der kegeligen Weihnachtsfeier gut fanden, waren pünktlich am vereinbarten Ort, auch die, die bis in die späte Nacht ihre Barockschuhe beim Winterball in Schönfeld zertanzt haben.

Ganz offensichtlich hat die gute Teilnahme, - diesmal ganz in „Familie“, unserer Vorsitzenden Silvia sehr gefallen, denn ihre Begrüßung war aufgeräumt, und sachlich (wie wir das von unserer Chefin kennen) und die organisatorischen Dinge wurden kurz und knapp abgehandelt.

Nun ging es auf die Mittagsstunde zu, - Zeit um die Speisekarte gründlich zu studieren und danach Bestellungen auszulösen. Bald hatten alle einen vollen Teller vor sich stehen und die plötzliche Ruhe signalisierte gastronomisches Wohlbehagen. Allen schmeckte es vorzüglich. Selbst der Rezensent war heuer sehr zufrieden, denn der, von ihm, seiner Gräte beraubte Spiegelkarpfen ließ diesmal nicht den Verdacht des Kindsmordes aufkommen.

Als alle Teller geleert und die neue Getränkerunde bestellt war, kamen wir zu dem, was den Anlass unseres Treffens hier gab. Es wurde (vor-) weihnachtlich. Ein ähnlich aussehender, - und von seinem Eheweib schon auch mal als solcher übers Jahr tituliert, weißbärtiger Rentner bekam vom Wichtel David die Chefmütze verpasst und war so zu wichtelig- wichtiger Tätigkeit bereit.

Unser Kulturmanager Bernd (Made in Freital), verstärkt durch Nadin, stimmte uns mit einigen weihnachtlichen Weisen ein. Da kein Würfel für das in Gang bringen des Wichtelns da war, wurde die Reihenfolge der Beglückung nach der Reihenfolge des Eintreffens im Lokal festgelegt. Damit hatte unsere liebe Anke und Mutti Renate volle Auswahl. Da zeitig vor Ort, konnte nun der Ersatzwichtelmann zugreifen und das tat er mit vollen Händen. Da musste vom Vorstand der Ordnungsgong kommen.

Aber auch mit jetzt nur einem Wichtelpaket war der Oberwichtler zufrieden. Zwischen den einzelnen Zugriffen spielte Bernd (Made in Freital) jeweils das passende Weihnachtslied. Die Serviererin, - die dazu kam und meinte, dass derartig weihnachtlich ausgeschmückt, kaum eine Weihnachtsfeier hier im Hause abläuft, - war sichtlich gerührt und ihr wurde speziell von Nadin und Bernd (Made in Freital) ein schönes erzgebirgisches Weihnachtslied gewidmet. Auch als Dankeschön für die nette und vorsorgliche Bedienung.

Das Auspacken der Inhalte der Wichtelpakete nahm nun alle Teilnehmer voll in Anspruch und machte Appetit auf ein zünftiges Advents- Kaffeetrinken. Und das konnten nur eine Tasse Heeßer und eine Scheibe echter Dresdner Christstollen sein.

Zwischendurch, der Rezensent möchte es nicht unterschlagen, - zumal er eine persönliche Erfolgsmeldung parat hat, schritten wir zum Kegeln, was auf beiden Bahnen geschah. Hier waren sportliche Höchstleistungen zu bewundern. Weniger im angezeigten Ergebnis, als in den Verrenkungen beim „Abwurf“ der Kugeln. Widererwarten setzte sich sofort unsere Renate an die Spitze, die sie behauptete, trotz des starken Drucks durch den Bernd aus Freital. Der Bernd aus Dresden war auch erfolgreich, - aber nicht weil er besonders gut, sondern andere Kegler noch etwas mieser waren und sich um den Titel „Rattenkönig“ streiten konnten.

So verging die Zeit mit viel Spaß und Muskelkater und einem wunderbaren freundschaftlichem Miteinander, - so wie wir uns das alle wünschen und stetig viel dafür tun. Bevor der große Weihnachtsstress so richtig beginnt, hatten wir noch ein paar schöne Stunden, die es in der Art hoffentlich in 2018 noch einige geben wird. Das wünscht sich, sicherlich auch namens aller seiner Vereinsfreunde, der Schreiberling und Lichtmaler Bernd Schwabe.

(eingestellt am 13.12.2017)        Frohe Weihnachten.

 



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