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Unser verregnetes Feiertagsflanieren am 3. 10. 2017

Alle Jahre wieder…

Auch unser Feiertagsflanieren 2017 fand größtenteils wieder im Regen statt

 ( Flaniergang im Park  des Pillnitzer Schlosses am 3. Oktober 2017)

Unentwegte finden sich, auch wenn die Wetterprognosen schlecht sind, zum Flanieren ein, - vor allem dann, wenn wir zahlreiche Gäste von Außerhalb erwarten… Zum Glück war Regina als Geschäftsführerin bei dieser Regennässe  dabei und konnte die Damen des Bildungs- und Kulturvereins >>Wir sind wir e.V.<< aus Weißwasser namens unseres Vereines begrüßen.

Publik gemacht und in Erwartung von AKB- Beteiligung, standen wir sieben TDBer dann doch ziemlich vereinsamt am Treffpunkt in Pillnitz. Freudig begrüßten wir TENNERTs chinesische „Leihtochter“ Nina aus Taiwan. Sie weilt als Austauschschülerin bei uns in Sachsen. Gern schlüpfte auch sie in eine barocke Robe und verstärkte unseren Hofstaat (Elke METZNER, Annerose und Siegmar JENTZSCH, Heidrun und Günther TENNERT und Regina und Bernd SCHWABE) 

Angeführt durch unser Neumitglied in spe Carola GEPPERT fanden dann auch die erwarteten Damen dieses Migrationsvereins  aus Weißwasser noch rechtzeitig den Weg zum Treffpunkt. Dort zog sich deren Umziehen in Kostüme und Roben etwas hin, aber dann ging es doch noch los. Los ging auch ein feiner Nieselregen, der mit jedem unserer Schritte stärker wurde. Die ersten Fotoposen waren daher noch gut beschirmt, aber unsere Gäste, - auch eine Barockfreundin aus Radeberg,- eingekleidet durch den „Kostümverleih Tennert“, ließen sich nicht beirren und so wurde der Park erkundet, ohne auf durchnässte Kledage zu achten.

Erst als der Regen noch stärker wurde, verzogen sich die TDBer in die Schlossschänke, aber unsere Weißwasserinnen sagten „njet“ und unternahmen lieber einen Museumsbesuch. Als wir uns im Restaurant gestärkt hatten und zum Aufbruch rüsteten, kam dann auch die Truppe von Nadalia KÜHN dort hin.

Wir besuchten derweil den Fliederhof und die Treppenfront vom Wasserpalais. Alles mittlerweile bei annehmbarem, zum Teil gar sonnigem, Wetter. Danach teilten wir uns zum Museumsbesuch, dem Ausruhen auf sonniger Parkbank oder einem Parkbummel auf. Regina führte die russlanddeutschen Damen zur Prachtgondel, zur Orangerie, in den Englischen Garten und zum Kamelienhaus. Ihre Erklärungen wurden mit viel Interesse aufgenommen und hinterfragt.

Es ging nun schon zum späten Nachmittag zu, und wir wollten den Heimweg antreten. Auch unsere Begleiterinnen aus Weißwasser wollten nun wieder gen Heimat streben. Auf ging es, - aber die Wolkenlücken taten das Gegenteil und so erwischte uns auf dem Weg zum Parkplatz noch eine ziemlich kräftige Husche, die uns zum Abschluss, dieses dennoch vergnüglichen Flanierganges, noch ziemlich einnässte. Und uns lehrte dieser Ausflug nach Pillnitz, dass es nicht die Masse macht, sondern das freudige Empfinden für eine Sache und die war dort für den TDB, trotz Regenschauer, rundum gelungen     

Da teilte sich die ziemlich dunkle Wolkenfront erneut und wir sahen gerade noch, wie dort oben unser lieber Tilo dem Wettergott St. Petrus erklärte, dass es dort unten vom TDB doch noch einige Freunde gibt, die doch nicht nur bei Sonne vom Sofa runter kommen… Sicher hat er sich auch über die wetterfesten Weißwassermädels gefreut.

Daraufhin klarte der Himmel auf und ab Körnerplatz hatten wir noch etwas Spätsommer, - nur etwas, denn zuhause angekommen hatte Petrus die Himmelsschleusen wieder voll geöffnet.  Gelobet ist, was hart macht“ Text, Fotos und Freischwimmerzeugnis: Bernd Schwabe (eingestellt am 4.10.2017)



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