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Das 6. Dresdner Lustlager des TDB vom 12. - 14. 05. 2017

Barockes Leben am Dippelsdorfer Teich

Unser 6. Dresdner Lustlager des TDB in Moritzburg

Wenn ich diese Berichte schreibe, habe ich immer das Problem, wie anfangen? Auch diesmal musste ich überlegen und kam zu dem Schluss, nun hier mal umgekehrt zu verfahren und die Danksagung nicht am Ende, sondern zuförderst zu Papier zu bringen.

Unser Lustlager war wieder ein voller Erfolg und wir ernteten viel Lob, auch von ganz hoher Stelle aus. Der Erfolg hat viele Mütter und Väter und den Anspruch der Vollzähligkeit kann ich nicht garantieren. Dank allen Beteiligten:

 

Schirmherr Herr Bundesminister des Inneren Thomas de Maiziere

 

Silvia WEISE und Frank WEISE,

Nadin SCHUBERT und Bernd SCHUBERT,

Regina SCHWABE, Renate AL ATRASH

Siegmar JENTZSCH und Annerose JENTZSCH

Heidrun TENNERT und Günther TENNERT,

Henryk SCHUSTER,

Steffen SCHALLER,

Carola GEPPERT,

Jens FRIEBEL der Pfauengondoliere

Werner POHLE und Veneta LORENZ,

Wolfgang PETZOLDT,

Tanzgruppe des AKB („Barock- u. Tanztheater“)

Potsdamer Tänzer >les danseurs de San. Souci< um Mike SPRENGER,

Catering des Förderkreises BIOTEC e. V. aus Freital

Darstellerfreunde aus Nah und Fern,

 - mit Annelies BOURCHERT an der Spitze,

unser Hunne Michael SCHNEIDER mit seiner Erika,

Ansbacher Freunde Christiane und Stefan BUTZKER,

Magdeburger Adelsgesellschaft mit Prinzen und Prinzessinnen

IG Barock 1690 mit Kerstin DANIEL, Petra und Sonja

Virginia Miliz und Lohnjäger aus Oederan

Freunde des Vereins Thüringer Barock,

Korporal Frank SCHOBER,

und TDB- Freunde, die sich in unterschiedlichster Weise eingebracht haben.

Unser Dank geht auch zur Geschäftsführerin des Feriendorfes >Bad Sonnenland<, Frau BRAUN und ihre Mitarbeiter, die, abgesehen von der schikanösen Ein- und Auslassschranke, auf alle unsere Wünsche unbürokratisch eingegangen sind und uns nun schon zum sechsten male Gastrecht gewährten.

Nur durch das Wirken der hier genannten und der beteiligten ungenannten Freunde, konnten wir auch unser >6. Dresdner Lustlager< stemmen und zum Erfolg werden lassen. Rundum hörten wir nur Lob, von denen uns besonders das unseres Schirmherren und Ehrengastes Bundesminister de Maiziere berührte.

 

Aber lasst den Secretarius/Cämmerer nun der Reihe nach berichten.

Schon nach dem 5. Lustlager im Oktober 2015 gab es erste Kontakte mit der >Moritzburger Kulturlandschaft GmbH<, denn wir wollten die Tradition unserer TDB- Biwaks in >Bad Sonnenland< fortsetzen. Dem folgten in der zweiten Jahreshälfte 2016 mehrere Besuche der TDB- Geschäftsführerin Regina SCHWABE und des Vorsitzenden Bernd SCHWABE im Feriendorf, was begründete, dass das Sechste unbedingt und an diesem Ort folgen sollte.  

Den Vereinsmitgliedern wurden zur JMV 2017 mehrere Termine vorgeschlagen und der Vorstand entschied sich für die Durchführung des LuLa auf Mitte Mai 2017. Rechtzeitig wurde der Termin 12. – 14. 05. bekannt gegeben und die Vorsitzende Silvia WEISE verschickte die ersten Einladungen an unsere Freunde und Bekannten und auch unsere Website Bewarb unsere größte Vereinsunternehmung. Mit Erfolg will ich meinen, denn im Feriendorf versammelte sich eine illustre Gesellschaft um mit uns gemeinsam zu feiern, - um mit uns unser Jubiläum, - 10 Jahre Traditionsverein Dresdner Barock festlich zu begehen. Wer da kam, bestätigte, zu den Freunden unseres TDB zu gehören. Gern hätten wir auch Gäste aus unserem Dresdner Schwesternverein begrüßt, da von dort das Signal kam; künftig mehr Gemeinschaftlichkeit in die Vereinsbeziehungen zu bringen, - aber das waren wohl nur leere Worthülsen(!) Auch die Freunde vom Festungsverein vermissten wir sehr.  Letztendlich war der Festplatz gut gefüllt und die kleine und feine Zeltstadt konnte sich sehen lassen.

Bereits am Mittwoch, den 10.05.17 begannen wir mit dem Aufbau des Biwaks. Und, - wie die Jahre zuvor, erste Biwakerin war unsere langjährige liebe Freundin Anneliese BOURCHERT, die Erfurterin aus Württemberg. Und auch die Familien WEISE, SCHWABE und AL ATRASH waren schon präsent und unermüdlich im Einsatz, auch Siegmar JENTSCH und seine Annerose.

Ab Donnerstag, den 11.05.17 waren auch Bernd und Nadin SCHUBERT mit ihrem David ganz fleißig im Einsatz.

Bald folgte auch der Schrecken des Abendlandes Attila Michael SCHNEIDER mit seiner Erika und ganz überraschend der Lagerkoch, unser Freund, Steffen SCHALLER. Letzteren Anwesenheit hob die Laune ungemein, denn jeder wusste, dass nun keiner Hunger zu leiden hatte. Steffen hat uns dann bis zum (ersten) Abbau am Sonntag gut bekocht. Am Donnerstagabend bereicherte der Kartoffelsalat von Silke BRUX unseren Speisezettel.

Auch Werner POHLE und Veneta LORENZ fanden sich ein und hatten manchen hilfreichen Handgriff zu verrichten. Das trifft auch für unsere sorbische Freundin Carola GEPPERT zu, die aus Bad Muskau angereist war und ganz zivil gewandet brachte Kerstin DANIEL den Leuchter für das Festzelt…

Es war schon ein recht ansehnliches Häufchen, was dann bis in die späte Donnerstagnacht beisammen saß und konstatieren konnte, dass mit dem Aufbau des Biwaks schon allerhand geschafft war. Die Festzelte und erste Schlafzelte standen, Holz für die Feuerstellen war reichlich dank Bernd SCHUBERT vorhanden und das Areal der Donnerrohre war abgesteckt.

Am Freitagmorgen brachten dann die „Moskauer Spätaussiedler“ Heidrun und Günther TENNERT weitere Elemente für unsere Zeltstadt, - wie z. B. das Präsentationszelt „10 Jahre TDB“ und ein recht lustlagerisch nacktes Paar mit.

Immer mehr wurde ein Bild daraus und weitere Ankömmlinge vervollständigten im Tagesverlauf das Zeltlager.

Der Tradition geschuldet machte sich aber ein Teil der Biwaker auf den Weg zur Katholischen Hofkirche, wo wir an diesem 12.05.17 in der Gruft des 347. Geburtstages unseres Kurfürsten Friedrich August I. (August der Starke) ebenso gedachten, wie anschließend unseres Freundes Tilo MEIßNER, dem vormaligen Darsteller August II., auf dem Strießener Friedhof. Tilo bleibt uns halt unvergessen und so folgten wir dem Kurfürsten (Werner POHLE) um unseren Blumengruß abzulegen, den wieder unsere Freundin Christine BARTEL besorgt hatte. Einen sorbischen Gruß aus Bad Muskau entbot Carola GEPPERT. Um seine Geburtstagsgrüße für den Kurfürst los zu werden, kam unser Vereinsfreund Rudi FRITZSCHE (der leider nicht am LuLa teilnehmen konnte) extra aus Leipzig angereist. Schön auch, dass wir von auswärtigen Freunden, die Tilo noch persönlich kannten, in die Gruft und zu dessen Grablage begleitet wurden.

Im Lager war man unterdessen emsig dabei dem Festareal letzten Schliff zu geben und weitere Biwakteilnehmer waren vor Ort. Als wir eintrafen stand alles zum Empfang unserer Gäste bereit, - unser Lustlager war empfangsbereit.

Zunächst brachten die Freitaler vom >Förderkreis BIOTEC e.V.< das Büfett und bauten es auf. Leckere Düfte lockten und das Festzelt füllte sich zum gemeinsamen >Rustikalen Abend<, den wir seit Anbeginn unserer Lustlagertradition den Teilnehmern sponsern. Was die Freitaler boten, ließ keine Wünsche offen und war eine echte Gaumenfreude. Auch wenn der TDB keinerlei finanzielle Unterstützung erhält, wollen wir auf diese freundliche Geste gegenüber unseren Gästen und Mitgliedern nicht verzichten. Gern wurde auch heuer unser Festabend angenommen und das Zelt war brechend voll. Als es schon dunkel wurde trafen unsere Freunde der >Adelsgesellschaft der Garnisonsstadt Magdeburg< mir Prinz Rudi und weiteren adeligen Sprösslingen ein und auch eine Vertretung der „Preußischen Vereinigung der Nachtwächter“, die große Ähnlichkeit mit gewissen Akteuren des Historientanzes (>les danseurs de San.Souci<) haben, nahen auf den Bierzeltbänken Platz. Den Vogel der Ankömmlinge schoss aber wieder unser >Dreimädelhaus< ab. Sie gaben uns die Ehre als russische Märchentante, Mascha und dem Bären Mischa. Lecker was auch heuer wieder, was zum Verspachteln bereit stand. Da wurde kräftig zugelangt und auch den „Schöngeistigen Getränken“ wurde emsig zugesprochen. Für Stimmung sorgte wieder Bernd SCHUBERT, der auch heuer die Lacher auf seiner Seite hatte. Wunschgemäß durften auch die Reisschnitter aus dem Lande Hoh- Chi- Minhs nicht fehlen. Die „Jugendbrigade“ >Rote Sichel< wurde vom Kostümverleih DANIEL zünftig eingekleidet und empfingt auch diesmal ihren frenetischen Beifall.

Unsere Vereinsvorsitzende richtete das Wort an die Anwesenden, - begrüßte alle und verwies auf unser Jubiläum, - 10 Jahre TDB. Dabei hatte sie Grund für viele Dankesworte.

Frau GEPPERT bat nun noch Regina und Bernd SCHWABE auf die Bühne und dankte ihnen mit bewegenden Worten und wunderschöner Weißstickerei für das Reagieren, was ihr vermutlich das Leben gerettet hat, als sie hilflos und verlassen dem Tode nahe war. (Der Geehrte will aber meinen, dass das eine Selbstverständlichkeit war!!!).

Der Abend verlief dann weniger anrührend und mit viel Stimmung.

Warum sich der Cämmerer dann aber unbedingt noch eine fremde Dame ins Bett holen musste, bleibt unverständlich. Diese Hexe hat ihn ziemlich stark angeschossen, - und das, nachdem er den ganzen Vortag im Krankenhaus Radebeul verbracht hatte…

Dieser (sein persönlicher) Programmpunkt war völlig überflüssig. So begann denn auch der Haupttag unseres Jubiläums- Lustlagers (13.05.17) ohne den Grafen zu Nau, aber dafür kamen zahlreiche Besucher, die unsere Einladung durch Presse und TV erreicht hatte.

Belebt durch die Eleganz und Farbenfreude der historischen Gewandungen (es gab nicht nur Barockroben) zeigte sich unsere kleine Zeltstadt von ihrer besten Seite. Über dem Dippelsdorfer Teich strahlte die Sonne an blauem Himmel und die Pfauengondel des Gondoliere Friebelino lag abfahrbereit am gegenüberliegenden Ufer…

Nun wurden alle Darsteller und auch das Publikum gebeten, an der hiesigen Anlegestelle Spalier zu bilden. So wurde dort der Landesherr August der Starke mit seiner Mätresse en titre erwartet. Besonders artig und mit viel Noblesse begrüßte Prinz Rudi den hohen Gastgeber, - die ihn begleitenden Prinzen und Prinzessinnen taten es ihm gleich, aber Rudi bleibt halt Rudi… Das anwesende Militär sorgte dafür, dass das Volk dem Souverän nicht zu sehr auf den Pelz rückte .Dennoch gelang es einem (degradierten) Cämmerer vor dem Landesherren auf die Knie zu fallen um, um Gnade zu winseln… Der Grund der Ungnade blieb im Unklaren, aber später erschien der Graf in edler Robe und hatte wohl Absolution bei August II. erreicht. Die Hofgesellschaft folgte, eskortiert durch die Kerls in Uniform, dem Kurfürsten, der das Lager inspizierte und die Gäste begrüßte. Dabei wurde alles von „moderner Laterna Magica“ in bewegten Bildern für die Nachwelt festgehalten, - zumindest aber bis zur Sendezeit des „Sachsenspiegels“ im mdr- Fernsehen.

Hernach begab sich Majestät zur Prüfung der Feuerkraft zum Schießplatz, wo ihm das Grollen sächsischer und befreundeter Kanonen wie Musik in den Ohren klang. Lieblicheren Klängen konnte Majestät dann vom Prunkfest aus dem >Kurfürstlich- Sächsischen Barockensemble folgen, welches im Festzelt musizierte. Im Traditionszelt mit einer kleinen Sammlung von Erinnerungsstücken und Berichten aus 10 Jahren Vereinsgeschichte, folgten stumm zwei unserer liebenswertesten Freunde Tilo MEIßNER und Rolf ZAHREN aus ihrem Bilderrahmen heraus, diesen Klängen und dem gesamten Specktakel… Hier wurde auch kunsthandwerklich gestickt (Carola) und mit den Besucherkindern gebastelt (Nadin). Bernd SCHUBERT ist bei dem allem, seinem hohen Bewegungsdrang nachgekommen und hat es fleißig für diesen Bericht unserer Chronik klicken lassen. (Danke sagt der angeschossene Cämmerer)

Plötzlich überbrachte ein Bote eine Nachricht der hochehrwürdigen Gräfin zu Nau (Regina SCHWABE), dass sie in Begleitung eines hohen Gastes in Anmarsch sei, der in Bälde im Gondelhafen anlegen würde. Eilenden Fußes strebte daher die königlich- kurfürstliche Majestät (Werner POHLE) der Anlegestelle, in Begleitung der Reichsgräfin von Cosel (Veneta LORENZ) zu.

Wer würde wohl der avisierte hohe Gast sein? Der Kaiser oder gar…?

Nun, kundigen Blickes machte Majestät, in der Begleitung der Gräfin zu Nau, Nun herzliche Begrüßung des Herrn Bundesinnenministers Thomas de Maiziere, der wohl nicht der erste hugenottische Gast im Sachsenlande ist. Zu Zeiten des Starken August siedelten schon diese in Frankreich aus Religionsgründen verfolgten Menschen in Sachsen und bereicherten unser Land durch ihr handwerkliches Geschick, ihre Kultur und ihren Fleiß.

Heute und hier war der Besuch des Ministers mit alten adelshugenottischen Wurzeln ein Gewinn unseres Festes und wir sind erfreut und stolz, dass er unserer Einladung als Schirmherr unseres Jubiläums- Lustlagers gefolgt ist.

An der Seite des Kurfürsten erreichte der Minister und seine Begleitung das Lager, wo ihn der Hofstaat und dessen hohe Gäste aus nah und fern empfingen und er von der Gräfin von Königsmarck in persona der Vereinsvorsitzenden (Silvia WEISE) herzlich begrüßt und bei seinem Lagerrundgang begleitet wurde.

Hier nahm sich der Bundesminister Zeit um an allen Zelten zu verweilen, Informationen einzuholen und sich erfreut über unser Tun zu äußern. Bei den Kanonieren verweilte Herr de MAZIERE besonders lange und das Reich des Lagerkochs Steffen SCHALLER fand auch sein tiefstes Interesse. Und natürlich, die kleinen gewandeten Adelspersönlichkeiten um Prinz Rudi, hatten es dem Minister angetan und das artige Grüßen der kleinen Leute amüsierte und erfreute Herrn de Maiziere sehr.

Dann  geleitete Silvia WEISE den Minister ins Festzelt, wo dieser ein Grußwort an den Jubilar, - den 10jährigen TDB, - und seine, das Fest ausrichtenden Mitglieder, alle Beteiligten, und an das Publikum richtete.

Dem Minister wurde mit einer barocken Tanzeinlage des AKB ebenso gedankt, wie mit Musik des Barockensembles. Die Gräfin zu Nau, was die Hofsängerin Baronessa de Moretti ist, ließ es sich nicht nehmen, ihrer „Seereisebegleitung“ ihr Herz als Geschenk anzubieten. Herr de Maiziere nahm dies freudig in Form einer Rose an. Danach gab es eine weitere Besichtigung unseres Lustlagers, ehe er sich von uns verabschiedete, nicht ohne uns für die Einladung zu danken und noch viel Spaß beim Lustlager und unserer weiteren Vereinsarbeit zu wünschen.

Unser Geburtstagsfest nahm seinen Fortgang mit regem Lagerleben, Barocktanz „unserer“ Tanzgruppe, Musik des Kurfürstlich- Sächsischen Barockensembles mit ihrem Gastsolisten an der Flöte Prinz Rudi und u. a. einer ganz reizenden barocken Modeschau, in die die Akteurin Heidrun TENNERT ganz allerliebst Kinder integriert hat. Auch hier wurde kräftiger Applaus gespendet.

Der Applaus multiplizierte sich bei der Darbietung unserer Freunde der Tanzgruppe >danseurs de San. Souci< (Mike SPRENGER und Freunde). Es war wieder meisterhaft, was uns auf unserer wippenden Tanzfläche geboten wurde. An dieser Stelle sei ein Dank an Siegmar JENTZSCH eingefügt, der die Idee zu dieser „Notlösung“ hatte, sie mit verwirklichte und sponserte. Die Tänzer, sonst nobles Parkett gewöhnt, haben es zu würdigen gewusst und waren sich nicht zu schade, hier ihre exzellenten Tanzschritte zu setzen. Der Tanz der Potsdamer kam gut an, aber auch Mikes Erläuterungen, wie mir Leute aus Publikum bestätigten. Wir sind dankbar, dass die Potsdamer Tanzgruppe >les danseurs seSan. Souci< ihren Besuch bei den Sachsen ermöglichen konnten (und, wie die meisten Mitwirkenden, sponserten!).

Bei erneutem Auftritt des Barockensembles wurde dessen Musik durch die Schritte kleiner Tanzelevinnen aus Magdeburg untermalt. Die kleinen Persönchen hatten so viel Temperament, dass es den Musikern schwer fiel, ihre Noten auf den Notenständern zu halten.

Als letzter Programmpunkt richtete die TDB- Vorsitzende Silvia WEISE das Wort an alle mitwirkenden Teilnehmer unseres Jubiläums- Lustlagers und übergab eine Keramikplakette >>10 Jahre TDB<<, die unser spezielles Dankeschön an alle Akteure war. Danke, Siegmar, - für die Idee und praktische Umsetzung. Wir freuten uns über die anerkennenden Worte der Freunde von >le danseurs de Sans, Souci< bei der Ausgabe der Plaketten, - die, so Mike SPRINGER auch das Team vom TDB verdient hat. Aufzählung unserer Aktivitäten der letzten 10 Jahre folgte… 

Als der letzte Besucher den Heimweg angetreten hatte, gab es intimeres Lagerleben mit vielen freundschaftlichen Begegnungen. Und am Abend machte sich die ganze Gesellschaft über das Vertilgen der reichlichen Reste des Vorabend- Menüs her. Auch hier ging es wieder stimmungsvoll her. Der Cämmerer hatte seine zigste Ibu- Tablette geschluckt konnte so recht und schlecht am Geschehnen teilhaben.

Der Sonntagmorgen zeigte sich zunächst freundlich und voller Sonne, um dann doch noch ein paar dunkle Wolken aufkommen zu lassen. Das war der Grund, dass auch die, die ursprünglich erst Montag abbauen wollten, nun schon im Laufe des Tages die Segel strichen.

Wir frühstückten aber noch gemeinsam und ließen uns dabei das vegetarisch aufgepeppte Rührei von Steffen schmecken. Der Junge ist wirklich einmalig und hat immer wieder neue Ideen, wie er dem Adel und auch den Militärs Gaumenfreunden verschaffen kann.   

Gestärkt wurden nun alle großen Festzelte und Pavillons abgebaut, - was (wie in letzterer Zeit ungewohnt) im Trockenem vonstatten ging.

Gut mit allem vorangekommen, hatte unsere fleißige Hofköchin Renate noch einen Topf auf dem Feuer und gemeinsam wurde zu Mittag gegessen. Am Abend saßen wir noch lange beisammen und konnten hocherfreut feststellen, dass auch dieses 6. LuLa im Jubiläumsjahr ein Erfolg für uns als TDB und alle weiteren Mitwirkenden war. Dem Publikum, so nahmen wir wahr, hat es auch überaus gut bei unserem kleinen Fest gefallen. Da denkt man doch prompt an die NUMMER 7 in zwei Jahren. 

Da es auch in der Nacht trocken aus Richtung Himmel war, konnten wir die des Vortags noch etwas feuchten Schlafzelte nun am Montagvormittag auch einreißen… Frank WEISE begab sich mit dem Leihauto dorthin, wo noch was an den rechten Fleck gebracht werden sollte. Bernd SCHUBERT sorgte für den Rücktransport der „Kochtöpfe“ nach Freital und TENNERT’s für den Heimtransport restlicher Biwakutensilien. Dabei legte unser „Bose“ Wolfgang PETZHOLDT auch Hand mit an.

Als die „Wiese, wieder so grünte, wie Spaniens Blüten blühen“ waren alle ganz schön geschafft, - vor allem Silvia WEISE, deren Bellen arg die Bronchien strapazierte und, - na ja, der olle Cämmerer SCHWABE mit seiner Hexe…, - aber alle waren wir zufrieden, auch unser fleißiger Frank W., den es nach dem LuLa auf die Bretter geworfen hat.

Unser Biwak war ein Fest der Freundschaft, wie man es sich nur wünschen kann. Schade, dass die nicht vorbeischauten, die das uns nicht zutrauen, oder gar in Abrede stellen. DANKE allen, die dabei und dran waren. Text: Bernd Schwabe, Fotos: Bernd Schubert und Bernd Schwabe (eingestellt am 27.05.2017)

 

 

 

 

 

 

 

 



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