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Unwettergrill des TDB am 8. Oktober 2016

Grillen am Hochzeitstach im Räschen, - mit de Barockkolläschen:

Unwettergrillen für Unentwegte am 08. Oktober

Als der Vorsitzende, - eben wegen Wetterbedenken (Frostige Glieder), den im Jahresprogramm ausgewiesenen Grillabend von Mitte November auf den 08. Oktober vorverlegte, dachte er noch nicht daran, dass dieser Termin für ihn und seine Holde ein ganz besonderer Tag ist, - und das schon 36 Jahre lang. Nun hatte sich das so ergeben und die Einladung an unsere TDB- Mitglieder und gute Freunde stand, - und nichts konnte das Unternehmen TDB- Grill kippen, - auch nicht das Wetter. Per Prognose von Radio, TV und Internet- Wetterkarte wussten wir, dass mal wieder mit Regen zu rechnen sein wird.

Da musste eine Schlechtwettervariante her. Direkt vom Arbeitsplatz eilte Frank WEISE herbei und hatte ein 6 Meter- Zelt im Gepäck. Wir hatten bis zum Beginn unserer Grillparty nur ein und eine halbe Stunde Zeit und schafften das gerade so. Natürlich begleitet von feinem, gut in die Klamotten einziehenden, Nieselregen, der sich bald in einen kräftigen Dauerguss verwandeln sollte.

Als unsere liebe Anke PAUL und Renate AL ATRASH als erste eintrafen, war alles fertig, die Tafel und Sitze hergerichtet und vorsichtshalber die Laube kräftig eingeheizt. Letzteres war mehr als gut, denn die ganze Zelterei war für einen Daueraufenthalt nicht geeignet, - eher nur für eine Zigaretten- und/oder Luftholpause.

Unglaublich, dass wir 20 Personen in unserer Gartenlaube unterbringen konnten. Zum Glück war Anke gut und warm verpackt, denn sie hielt im Zelt die Stellung, - umsorgt von Mutti Renate.

Wir hatten die Einladung auch auf gute Freunde des TDB ausgeweitet und so konnten wir auch unsere „Bosens“ Christine BARTEL und Wolfgang PETZOLDT begrüßen, sowie Veneta LORENZ und Werner POHLE und unsere Freundinnen vom „Dreimädelhaus“ Kerstin DANIEL, Sonja BADERSCHNEIDER und Petra TREPPTE.

Sie alle und unsere Vereinsfreundinnen- und Freunde hatten etwas Leckeres für den Gaumen mitgebracht, sodass es die Tafel (in der Enge der Laube) kaum fassen konnte. Als mit Nadin, Bernd und David SCHUBERT alle Grillfreunde anwesend waren, die köstlichen Kuchen von Renate und Veneta angeschnitten und verspachtelt wurden, entledigte sich unsere GF Regina SCHWABE und natürlich auch der Vorsitzende (Bernd SCHWABE) der angenehmen Pflicht, unserer Freundin Silke BRUX zum, - überlegen, überlegen, - ja, zum 40. Geburtstag zu gratulieren und Blumen und kleine Präsente zu überreichen.

Draußen goss es derweil wie aus Kannen, - was uns anno 2016 kaum verwundern konnte. Unser „Kartoffelbauer“ Siegmar JENTZSCH war mit seiner Annerose auch anwesend und wir verfielen in Vorfreude auf ein paar wohlschmeckende Erdäpfel. Unser „Alterspräsident“ Rudi FRITZSCHE präsentierte ein paar wunderbare großformatige Fotoposter, die ihn mit hübschen Gotikdamen zeigten und in seiner Heimatstadt zu Werbezwecken verwandt werden.

Draußen goss es weiterhin wie aus Kannen. Und Frank WEISE, - berühmt als exzellenter Grillmaster, versuchte hier, im Kampf mit zündungshemmender Luftfeuchtigkeit, den Grill in Gang zu bringen. Das gelang ihm dann auch und bald brutzelten leckere Bratwürste und Steaks auf dem Grillrost. Wunschgemäß hatte Bernd SCHWABE die Fleischscheiben asiatisch (nach Geheimrezept) eingelegt und es wurde kräftig zugelangt.

Dazu gab es Nudel, - Kartoffel, - Reis, - bulgarischen Schopska, - Rote Beete, - Gemüse – und weitere leckere Salate. Irgendwann waren wir alle regelrecht genudelt.  Zwischendurch ging aber immer noch ein Lecker- Gürkchen „Made in Nadin- Papa Russia“ hinein und der vom Geburtstagskind spendierte Glühwein floss in Strömen (für David und die Autofahrer wurde Kinderpunsch warm gemacht).

 Draußen goss es weiterhin wie aus Kannen und Frank stand unverzagt am Grill.

Drinnen machte sich die Bagage über Elke METZNERS Nusslikör her und für ihre delikaten Partyspießchen fanden sich in den Mägen immer noch ein Plätzchen. 

Während der ganzen Zeit herrschte überaus gute Laune, aber als unsere Stimmungskanone Bernd SCHUBERT loslegte, blieb kein Auge trocken. Witze schwirrten hin und her, - auch manch anderer Grillfeter hatte welche auf Lager und manche, zum Schmunzeln anregende, Begebenheit, die sich bei den Barockevents zutrugen, wurden zum Besten gegeben.

Inzwischen war auch unsere Freundin Silvia WEISE, die noch eine Gästeführung in Kloster Altzella zu absolvieren hatte, eingetroffen und konnte sich nun auch am noch immer reichlich brutzelnden Grillgut ergötzen und mitlachen.

Draußen goss es noch heftiger, der ganze Garten war wie ein Schwamm. Drinnen wollte die gute Lachlaune nicht abebben und keiner bemerkte so recht, dass die Zeit mittlerweile schon ziemlich fortgeschritten war. Doch nach und nach begaben sich unsere Freunde nun nachhause, sodass nur die Gastgeber, Rudi und WEISES zurück blieben. Frank, geschafft von Dienst, Zeltaufbau und der Grillerei hatte sich schon etwas eher zurückgezogen und schlief im Auto den Schlaf der Gerechten. Er war für bequemere Schlaflage nicht munter zu bekommen, - erst am frühen Morgen rückte er in die Schlafhütte ein.

Gegen 8:00 Uhr war dann die Nacht zu Ende. Nach ausgiebigem und opulentem Frühstück, bei dem uns der Mädels Gastgeschenk >Super- Knoblauchbutter< weg gefressen wurde, hieß es dann, wieder Ordnung zu schaffen. Ein Riesenberg Aufwasch beschäftigte Regina, Silvia und Rudi, - während Bernd und Frank Grill, Sitzgelegenheiten, Tische, Tafel ect. wieder unter Dach und Fach brachten. Danach hieß es, >Vier Mann, - Vier Ecken< und das nasse Zelt wurde eingeholt und transportfähig verpackt. Nun verabschiedeten wir WEISES und unser lieber Freund Rudi FRITZSCHE wurde zum Bahnhof gebracht. „Es war ein wunderbarer Abend…“ wusste Rudi einzuschätzen (- was wir von anderen Freunden schon mit ähnlichen Worten hörten).

Der Rezensent kann dem nur zustimmen und dafür ganz herzlich danken. Euer Kommen, - trotz des miesen Wetters, die Beisteuerung von Salaten und anderen Leckereien, sowie der „schöngeistigen“ Getränke, und das Mithandanlegen in Vor- und Nachbereitung. Ganz besonders danke ich unserem lieben Frank WEISE, - ach, Junge, wenn wir Dich nicht hätten. Das gilt wohl auch für mein „Mädel“.

Unser fröhliches Miteinander bestätigte wieder einmal, dass wir Dresdner in der Lage sind in Frohsinn und mit Achtung und Kameradschaft miteinander umzugehen. Wir behalten das bei… Text und Fotos: Bernd Schwabe (eingestellt am 10.10.2016)



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