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Das 17. Schloss- und Hopfenfest in Großkmehlen wird eröffnet (10.09.16)

Stippvisite bei der Eröffnung des 17. Großkmehlener Schloss- und Hopfenfestes am Samstag, den 10. 09. 2016

Wir haben immer gern an den Festen der Gemeinde Großkmehlen teilgenommen, zumal diese Schradengemeinde nahe der Grenze zu Sachsen liegt (wozu der Ort früher auch gehörte) und für uns gut und schnell zu erreichen ist. Nach dem Aussetzer letztes Jahr, wollten wir heuer nicht erneut fehlen, - trotz knüppeldick gefüllten Terminkalenders. Also planten wir Samstag, den 10. September zu einen Besuch in Großkmehlen ein, - auch trotz des Wissens, dass die dortigen Feste in der Regel erst am Sonntag und frühestens am Samstagabend so richtig in Gang kommen.

Egal, wir wollten dabei sein und waren gegen 17:00 Uhr vor Ort. Das waren Silke BRUX, Regina und Bernd SCHWABE, so wie Rico als Gast. Auf dem Festplatz begrüßten wir noch unsere Vereinsfreunde Heidrun und Günther TENNERT, die ja gewissermaßen Heimvorteil haben, - wohnen sie doch in der Nachbarschaft in Ebersbach. Treu vom ersten Tage an, begrüßten wir auch unsere Neumitglieder Annerose und Siegmar JENTZSCH. Na und der Handschlag mit unserem Korporal Frank SCHOBER war uns allen eine besondere Freude, - auch wenn er ein Knaller ist, - was er bis zum späteren Abend mehrmals bewiesen hat. Das erste Mal ließ er sein Donnerrohr zur Festeröffnung sprechen und er gab auch den Startschuss zum Fackel- und Lampionumzug.

Gern nahmen wir dann alle daran teil, auch wenn es uns so schien, als wenn der Umgang der jugendlichen Fackelträger mit den Fackeln heuer recht undiszipliniert war. Dem Kämmerer kam so ein brennendes Ding gefährlich nahe an seine Allongeperücke… Gleich nach den mittelalterlichen Musikanten reihte sich unsere Adelsgesellschaft ein. Da die Musiker einen schnellen Rhythmus hatten, dem deren Schritte angeglichen waren, hatten wir alle ganz schön zu rennen und der Umzug, - besonders im hinteren Teil; wo die kleinen Füße gefordert waren, riss auseinander und büßte wohl viel von seiner optischen Wirkung ein.

Als wir abgehetzt am Festplatz ankamen, waren wir froh, dass der Veranstalter uns das gute schwarze Kmehlenbier und Fassbrause sponserte. An den vielen Fressbuden gab es gar viele leckere Gaumenschmäuse, durch die wir bald wieder zu Kräften kamen. Die lauten Geräusche von der Bühne ließen dabei keinerlei Müdigkeit aufkommen.

Wir hatten wieder erfreulicherweise viele nette Gespräche mit den Bewohnern Großkmehlens und der umliegenden Schradendörfer. Uns freut immer wieder die unkomplizierte Kontaktfreudigkeit der Festbesucher hier. Auch unsere persönlichen Freunde aus Schraden, einer der Nachbargemeinden, beehrten das Fest mit ihrem Besuch. Und da diese zum Kurfürstlichen Fächerlieferanten aufgestiegen sind, wurde unsere Hofsängerin diesbezüglich mehr als fündig.

In der zehnten Stunde war uns nach Heimweg, - unsere Freunde mit kürzerem Heimweg blieben noch etwas länger, - und so nahmen wir Abschied von Leuten, die uns gern bei ihren Festen dabei haben. Danke den Freunden vom Heimatverein 1216 – und Wiedersehen im nächsten Jahr. Und beim 20. Schlossfest anno 2019 sollte sich das Barock hier wieder besonders entfalten können, - hofft der Verfasser dieser Zeilen Bernd Schwabe, der auch die Fotos machte. (eingestellt am 12. September 2016)    

 



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