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Freundschaftsbesuch beim Festungsverein auf Königstein am 30.07.2016

Dem Abendrot entgegen, zur Festung festen Schritts…

 

Freundschaftsbesuch beim Festungsverein Königstein e. V. am Samstagabend den 30. Juli 2016

Es gibt Leute in der Szene, die mögen es nicht, dass es in unserem Hobby ruhig und mit friedlichem Mit- und Nebeneinander zugeht. Deren praktizierte Art und Weise erspare ich mir hier aufzuzählen, auch wenn unser Verein immer wieder von einigen Querulanten durch den Kakao gezogen wird. Triebmittel ist dabei sehr oft Neid und Missgunst. Aber, - und darüber sind wir sehr froh, - die Mehrheit derer, die sich wegen der gemeinsamen Interessen auch über gemeinsame Aktivitäten freut, ist uns zugetan. Das sahen wir zuletzt erst beim Feldlager in Stavenhagen und beim Festungsspektakel in Senftenberg. So gehen wir also immer den Weg weiter, den uns unser Tilo MEIßNER gewiesen hat. Dazu gehört auch, dass wir uns mit den Leuten zusammen tun, die am gleichen (oder ähnlichen) Strang ziehen.

Nun also sei davon berichtet, wie wir neue Freunde gewinnen. Es ist schon einige Zeit her, als wir in Kontakt mit den Freunden des Festungsvereins Königstein e. V. gekommen sind. Zunächst besuchte man unser Lustlager im Oktober 2015 und dann konnten wir Frau ELKE SCHULZ und Herrn Kirk WOLLERT bei unserem Jahresrückblick 2015 im „Zeitgeist“ begrüßen. Seither standen wir in lockerer Verbindung, einzig mit dem Ziel, unsere beiden Vereine enger zueinander zu führen um künftig auch gemeinsam agieren zu können. Für das erste Augustwochenende war ein Treffen geplant, was aber von den Königsteinern kurzfristig abgesagt werden musste. So flatterte uns die Einladung für Samstag, den 30. Juli 17:00 Uhr ins Haus. Nun waren wir am Vormittag schon mit den Pfadfindern unterwegs und es war zu befürchten, dass nur das Vorsitzendenpaar (scheene Wortschöpfung) den Weg zur Festung nehmen würde. Aber weit gefehlt, - wir waren dann doch 8 TDBer, die sich am Fuße der Festung trafen (TENNERTs, JENTZSCHs, SCHWABEs, Renate AL ATRASH und Elke METZNER).

Wir wurden von Frau SCHULZ pünktlich abgeholt und lernten das, im Kassenbereich liegende, Vereinszimmer kennen. Hier trafen sich nach und nach die Mitglieder des Festungsvereins. Gemeinsam, mit allen Utensilien einer zünftigen Grillpartie, ging es mit dem Aufzug hinauf auf die Festung. Am Napoleonblick (gegenüber des Liliensteins) war im Areal des dortigen Imbissstandes unser Ziel. Tische und Sitzgelegenheiten waren genügend vorhanden, den Rest bauten unsere Gastgeber flugs auf.

Wir nutzten die Zeit zum kennen lernen unserer Gegenüber und in unseren Gesprächen lernten diese auch die Barockleute aus Dresden kennen. 

Bei all diesen kleinen Aktivitäten hatten wir immer einen sagenhaft schönen Ausblick auf den Lilienstein und dessen Umfeld, die Stadt Königstein, den Pfaffenstein und den Gohrich bis weit zu den Schrammsteinen. Einsetzende Abendstimmung vergoldete das Ganze noch.

Kirk WOLLERT begrüßte uns Gäste und seine Vereinsfreunde und unsere Geschäftsführerin Regina SCHWABE überreichte ein prickelndes Gastgeschenk. Natürlich verschenkte sie auch wieder ihr Herz, - Mannsen waren ja genügend anwesend. 

Eine Vereinsfreundin der Festungsleute spielte nun, - wie man uns sagte, traditionsgemäß, - mit dem Akkordeon auf. Wir waren aufgefordert mitzusingen, was so leidlich klappte, aber unsere (zivil gekleidete) Hofsängerin zu weiteren gesungenen Liebeserklärungen animierte (mit Begleitung durch das Akkordeon).

Dann wurde das Grillbuffet eröffnet und viele leckere Sachen regten unseren Appetit an. Auch gesättigt wurde noch etwas gesungen, was durch die ausgegebenen Textheftchen etwas erleichtert wurde. Als Regina dann zu späterer Stunde einige ihrer schönsten Volkslieder anstimmte, hatte sie so manche Sympathie (für sich und unseren TDB) errungen.

Die Vereinsvorstände nutzten die Zeit um die Möglichkeiten künftigen Zusammengehens auszuloten. Dazu werden die Vereinsmitglieder an geeigneter Stelle informiert.

Mit den letzten Sonnenstrahlen überquerten uns Heißluftballons und machten damit die umgebende Landschaft noch fotogener. Als das Klärchen dann „neigeditscht“ ist, wurde der Himmel über dem Elbsandsteingebirge blutrot. Herrlich dieser Anblick, - wenn hat man schon mal die Gelegenheit, dieses Naturschauspiel von hier oben zu beobachten?

Der Rezensent zog seine Runden auf der nunmehr (fast) menschenleeren stillen Festung und erlebte sie nunmehr in ganz eigener Stimmung.  Ein später beginnendes Techno- Konzert hat diese Stimmung dann allerdings sehr beeinträchtigt, aber Fans dieser Geräusche gibt es offenbar sehr viele, denn als man uns den Aufzug rief, spuckte er noch jede Menge jener Musikliebhaber aus, - trotz der späten Stunde.

Als wir uns dann verabschiedeten, noch ganz freudig über die gute Aufnahme hier eingestimmt, - auf der Veste und in deren Verein, fiel der Abschied schwer. Aber wir denken, mit dieser neu geschlossenen Freundschaft wird sich einiges Positive für beide Vereine machen lassen. Mit dieser Hoffnung steuerten wir frohen Mutes und mit vielen schönen Eindrücken dieses Samstags gen Heimat.

Danke den Freunden des Festungsvereins, - zuförderst Frau Elke SCHULZ und Kirk WOLLERT, für die freundliche Aufnahme und den schönen Abend. Wir haben zwar keine Festung, aber es wird sich ein Plätzchen für den Gegenbesuch finden. Text und Fotos: Bernd Schwabe (eingestellt am  01.08.2016)   



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