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Beinahe ein Flanieren in den Vorfrühling am 16.04.16

Beinahe ein Flanieren in den Vorfrühling

Angedacht und abgesoffen, haben wir den Frühling nicht getroffen

 

Der 16. April sollte uns Flanierenderweise in den Vorfrühling entführen, aber dieser Samstag schaffte nicht einmal einen Vor- geschweige etablierten Frühling. Schon am frühzeitigen Morgen verlor sich ein zaghafter Blick in Nebel und nahendem Regengetröpfel, sodass der Entscheid schwer wurde, was anziehen, - Zivilkledage für den Weg zum Stammtischtreffen oder Robe für das anschließende Flanieren. Die Flanierlust und Zuversicht siegten und so wurde die Barockgewandung übergezogen. Dass das ein falscher Irrtum war,  stellte sich schon beim Warten auf den Einlass ins „Schießhaus“ heraus, als uns erste Tröpfeln unsere edlen Häupter benetzten.

Schnell strömte die Gesellschaft von 12 Personen in die Schankräume des historischen Gasthauses und wartete nun im Trockenen, mit viel Geduld, auf das Eintreffen von El Presidente… Das wir, trotz des überaus miesen Wetters doch noch 14 Teilnehmer wurden, die sich dann noch auf 18 aufstockte, zeugt von überaus gutem Willen.

Unser AKB- Chef hatte nun viel über künftige Vorhaben zu berichten und konnte durch zahlreiche Wortmeldungen dazu Anregungen notieren. Wir denken, dass wieder etwas mehr Leben (was nicht nur vom TDB ausgeht) in den AKB einziehen wird, - was wohl auch vonnöten ist.

Das allgemeine Tagungsklima im Gastraum war durchaus heiter, was die Blicke nach außen angeht, waren diese eher so betrüblich wie das Wetter, - es pladderte was das Zeug hält und erste Vorentscheidungen sagten: „Flanieren nix gudd“.

In der Hoffnung auf doch noch baldige Wetterbesserung zog sich unser Mittagsmahl etwas in die Länge, doch es regnete unbeirrt weiter und so gaben Pessimisten wie der Rezensent entnervt auf und starteten gen Heeme. Bösartig der Umstand, dass er auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Haus noch mal richtig erwischt und doch noch glitschenass eingeweicht wurde…

Als der Schreiberling wenig später seine PC- Tastatur für diesen Bericht strapazierte, und sah, wie sich Sonnenschein im Fensterglas brach, konnte ihn das nicht erheitern. Die etwas mehr Unentwegten , die noch durch den Zwinger zum Türkentrunk und zur Eierschecke zogen, hatten das Glück etwas mehr auf ihrer Seite und ein ganz klitzekleiner Flaniergang wurde es dann doch noch, - ganz klitzeklein. Alles andere hätte dem Schreiber dieser Zeilen zu ungezügelter Wut verholfen.

Aber was soll’s, das Jahr ist noch lang und eine Menge schöner Events liegen noch vor uns, - die himmlischen Wasserschleusen, mit ihrem großen Fassungsvermögen, liegen allerdings auch immer irgendwo im Wolkenmeer versteckt… Wollen wir hoffen, dass dem geneigten Leser dieser Zeilen, diese nicht zu trocken erscheinen. Erscht mal machen, eene Seite hauptsächlich nur übers Wetter, - nuhr!!! Das meint Bernd Schwabe in Wort und Bild (letztere z. T. zusammengemaust im letzten Jahr, wo das Wetter besser war) (eingestellt am 16.04.16)

 

 



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