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Jahresrückblick 2015 am 10.01.2016

Der Jahresrückblick des TDB auf das Veranstaltungsjahr 2015

Und schon ist ein weiteres Vereinsjahr vorübergegangen, was wir traditionsgemäß Mitte Januar des Folgejahres in einem Rückblick per Beamer- Präsentation beleuchten.

So auch heuer. Am Sonntag, den 10. 01. 2016 trafen wir uns 11:00 Uhr in der Gaststätte „ZEITGEIST“ im Haus der Begegnung in DD- Trachenberge, - um zunächst unsere Jahresmitgliederversammlung abzuhalten, und um anschließend auch noch Gastgeber unseres öffentlichen Rückblicks zu sein.

Das Jahr 2015 war ein gutes Jahr mit Höhepunkten, aber auch mit Tiefschlägen. Letztere steckten wir zugunsten eines gesunden Vereinslebens schnell weg und unser Blick geht optimistisch in die Zukunft.

Die 14 TDB- Freunde, die sich zu ihrer JMV trafen, werden jedenfalls unseren Verein hochhalten und weiter voran bringen. Unsere Fördermitglieder werden uns mit ihrem Beitrag dabei helfen.

Wir hielten während unserer JMV intern Rückblick und Ausblick. 34 Events wurden von uns besucht, bzw. selbst veranstaltet, - mit dem Höhepunkt unseres 5. Dresdner Lustlagers im Oktober 2015. So positiv wie unsere Erinnerung war, so ist auch unser Blick in die Zukunft, - in das vor uns liegende Veranstaltungsjahr 2016. Unter mehr als 40 Möglichkeiten war für die Mitgliedschaft schwer zu wählen.

Wie sich gezeigt hat, können wir die geplanten Termine nicht mehr ganz so sorglos öffentlich machen, damit nicht die zu Nutzen kommen, die wenig oder nichts zu geben gewillt sind.

Die Versammlung hat gezeigt, dass der Stamm treuer TDB- Mitglieder fest zu seinem Vorstand hält. Auch ein kleiner Verein kann Großes schaffen. So war zu verzeichnen, dass auch unsere 9. Jahresmitgliederversammlung ein Erfolg war. Im Geiste unseres Freundes Tilo MEIßNER lassen wir uns halt nicht in die Suppe spucken.

Als mittägliche Selbstversorger, hat uns unsere Sachwalterin für ausreichende Ernährung und aktive Küchenfee Renate AL ATRASH, mit Sächsischem Kartoffelsalat und zwei selbstgebackenen Kuchen verwöhnt. Regina SCHWABE steuerte die selbst gedrehten Bouletten und Bratwürste vom bäuerlichen Hofladen bei. Der Wirt Oli hatte ausreichende Getränke bereit gestellt, - auch etwas schöngeistigere, sodass wir alle auf uns und unseren Verein ein Prosit ausbringen konnten.

Als wir alle frisch gestärkt waren, wurden nun Stühle und Tische gerückt, um für unsere Gäste, die wir ab 14:30 Uhr erwarteten, eine Sitzordnung zu schaffen.

Bald trafen die ersten Gäste ein. Zuförderst begrüßten wir unseren Werner POHLE mit Campio seinem „Lebenspartner“ (an kurzer Leine). Eigentlich trifft die Bezeichnung Gast auf Werner (unserem Geenisch und Churfürsten) nicht so recht zu, - eher guter und verlässlicher Freund, der uns noch nie hängen ließ, wenn er gebraucht wird. Das trifft so auch für unsere „Bosens“ zu. Erstaunlich, dass sich Christine BARTEL und Wolfgang PETZHOLDT diesmal wieder in der Spitzengruppe der Erschienen befanden. Mit Freude begrüßten wir auch Frau SCHULZ und Herrn WOLLER vom Festungsverein Königstein e. V., mit dem wir gerade dabei sind, engere Verbindungen herzustellen. Auch Familie SCHMIEDEL hat hereingeschnuppert und auch Sabine KÖHLER. Letztere haben wir erst kürzlich beim Adventsmarkt auf Proschwitz näher kennen gelernt. Weitere gute Freunde und unsere Stammgäste aus Rosswein sorgten dafür, dass alle eingeplanten Sitzplätze belegt wurden und wir einen neuen Besucherrekord erzielten.

Allen unseren Besuchern möchte ich namens aller TDBer herzlich für ihr Kommen danken.

Nach dem „Akademischen Viertel“ ging es einigermaßen pünktlich los. Der TDB- Vorsitzende begrüßte alle unsere Gäste und dankte Silvia WEISE, die wiederum über 400 Folien für die Powerpoint- Präsentation unserer Unternehmungen 2015 zusammengestellt hat.

Dann kommentierte er die gezeigten Fotos und erinnerte manchen unserer Darstellerkollegen an deren Mitwirken, oder das gemeinsame Begegnen und machte weitere Gäste mit der breiten Palette unserer Aktivitäten bekannt. Nicht nur unsere Gäste aus Königstein waren über die Fülle und Vielseitigkeit unserer Unternehmungen erstaunt. Etwas wehmütig sollte es bei diesen Bildern dem schon sein, der glaubte unseren TDB verlassen zu müssen…

Egal, - wir hörten gern die Worte, die unser Freund und Darstellerkollege Werner POHLE an uns vom TDB und unsere Gäste richtete. Es waren aufrichtende Worte, voller Wertschätzung dessen, was unser Verein und seine Repräsentanten seit Jahren für die Traditionspflege und den freundschaftlichen Zusammenhalt der Barockszene geleistet haben und weiterhin leisten. Da fallen diese von uns abgewandten Gesichter kaum ins Gewicht. Hat halt die Szene wieder ein paar Leute mehr, die uns (unbegründet) bemeckern. Aus der Bahn hat uns so etwas noch nie geworfen, - unser Weg ist oftmals steil, aber immer begehbar und ohne Altlast im Gepäck nun sogar viel lockerer. Da lob ich mir beispielsweise unsere Freundin Kathrin HEFFT, die, trotz noch nicht völlig überwundener Krankheit und starken Schmerzen, aus der Oberlausitz nach Dresden kam, nur um die Kassenrevision durchführen und an der Jahresmitgliederversammlung teilnehmen zu können. Dem Vortrag konnte sie dann nicht mehr folgen, - es ging ihr zu schlecht.

Das ist Vereinstreue, Verlässlichkeit und Kameradschaft, so wie wir sie brauchen und wie sie unseren Verein stark gemacht hat. Auch der Besuch so vieler Barockdarsteller (und das Bedauern vieler anderer, dass ihre Teilnahme leider nicht zu dem Termin klappte) zeugen davon, dass wir so viel nicht falsch gemacht haben können.

Nach dem Vortrag, der stark beklatscht wurde, machten wir uns über das her, was Küche und Keller des „Zeitgeist“ zu bieten hat. Ich denke, der Wirt war mit uns ebenso zufrieden, wie wir mit ihm und seinem Team. Danke, lieber Oli.

Es stimmt, dieser Januarsonntag brachte uns einen viel beachteten Jahresauftakt und lässt hoffen, dass es übers Jahr so weiter geht. Das meint Bernd Schwabe, der diesen Text verfasste und gemeinsam mit Frank WEISE die Fotos dazu schoss. (eingestellt am 12.01.2016)      

  

 

 

 



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