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Ostermontagsflanieren (06.04.2015)

Ostereier  im Flockenwirbel (Ostermontag, den 6. April 2015)

Das „Große Osterflanieren der Dresdner Barockszene“ mit 9 Teilnehmern!!!

Wie Tilo schon immer gesagt hat: „Schönwetterhofstaat“, - und wieder hat er sehr anschaulich recht behalten. Der olle Cämmerer/Secretarius, der von seiner Hofsängerin in deren Equipage zum „Schießhaus“ gebracht wurde, wunderte sich daher nicht, dass am altbekannten Treffpunkt des TDB/AKB- Teils dieser „Barockszene Dresdens“, am „Schießhaus“ niemand anzutreffen war. Da blieb die Hoffnung auf den popularisierten Treff im Torbogen der Sempergalerie 11:00 Uhr…

Nun ja, das Osterwetter hatte sich Tags zuvor nicht eben von einer beständigen Seite gezeigt und der frühmorgendliche Loggia- Blick am Ostermontag konnte den dichten Flockentanz verspäteter Wintergrüße nicht durchdringen, so dass man schon davon abgehalten werden konnte, sich am Osterflanieren zu beteiligen. Doch die Harten der Härtesten, - Tilo hätte seine Freude gehabt, - waren dann doch vor Ort. Zunächst begrüßte das Grafenpaar zu Nau (Regina und Bernd SCHWABE/TDB) den Stadtmajor von Bose (Wolfgang PETZOLDT) und alsbaldig auch einen weiteren Militär, den Gouverneur der Veste Königstein Generallieutenant von Spörcken (Gerd JACOB/TDB). Das SAT I – Fernsehen war pünktlicher am Treffpunkt, als die nun nach und nach eintrudelnden Hofdamen (Renate AL ATRASH, Elke METZNER/TDB, sowie Marlies FROHNHÖFER, Petra TREPPTE und Sonja BADERSCHNEIDER/IG „Barock 1690“). Wir hoffen, dass die Einladung von Regina, Gerd, Wolfgang und Bernd, gerichtet an das SAT I – Publikum "Macht ma nieber nach Dräschdn", Dresden zu besuchen, auch unverstärkt (durch die Nachzügler) kräftig genug war.

Nun waren alle neun Flaniermenschen (stattlich, stattlich[!!!]) beisammen und es hätte der Flaniergang beginnen können (zumal es schon etwas kühle wurde), aber es zog und zog sich. Für das kurze Stück von der Galerie bis zum König Johann- Denkmal brauchte es sage und schreibe 40 Minuten… Hier ließen wir uns von einer Touristin „alle“ (scheen wäre es gewesen) zusammen ablichten. Obwohl viel Platz war, alle schafften wir es doch nicht auf die Linse, - nun, ja!

Zwischen kurzen Momenten von Sonnenschein, Regen und auch Flockentanz, ging es zunächst zur >Foto – Treppe< an der Kathedrale und weiter am  >Fürstenzug< vorbei zum Neumarkt, wo wir dem Tun der Seifenblasen – Künstler unsere Aufmerksamkeit schenkten. Die drei Damen von IG „Barock 1690“ hatten wir längst verloren und suchten beim Umrunden der Frauenkirche zunächst unsere „Mädels“ und dann sechs freie Plätzchen um uns stärken zu können. Nach mehreren Fehlversuchen hatten wir mit letzterer Suche Glück und konnten uns im „Kunst- Café“ an Leib und Seele stärken. Hier und auf dem Rückweg hatten wir wieder einige nette Begegnungen. Sehr angetan von unserem Tun, - „…und das bei solch schlechtem Wetter“, war eine echte Gräfin, deren Einladung auf den Sitz ihrer Ahnen wir vorgemerkt haben. Gern würden wir auch der Einladung der netten Salzburgerin folgen und und und…, aber wir haben ja so schon kaum ein freies Wochenende über die Saison…

Regina, Gerd und den Rezensenten zog es noch einmal in den Zwingergarten, wo wir in unseren Roben der wettertrüben Barockkulisse einige Farbtupfer aufsetzten. Wir mussten uns dann aber regelrecht losreißen, denn die nahende grauschwarze Wolke war mit einigen eiskristallinen Himmelsboten überlastig und wir wollten nichts davon abhaben.

Schnell ging es zum „Schießhaus“, aber ganz „unbemehlt“ konnten wir uns nicht in unsere Chaisen retten.

Hier trafen wir dann doch noch auf Petra und Sonja, sodass wir uns verabschieden konnten.

Allen Unentwegten möchte der Secretarius herzlich danken. Pfingsten soll es ein Bombenwetter geben. Na dann… Fotos und Text: Bernd Schwabe (eingestellt am 07.04.2015)

 



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