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Festumzug beim 23. Tag der Sachsen am 07.09.2014

Silvio ZSCHAGE meinte im mdr: Der Sachsentag war der Hammer, Hammer, Hammer…

Wir waren beim 23. Tag der Sachsen in Großenhain dabei 

Wir TDBer waren sehr erwartungsvoll und voll Neugier und Interesse fieberten wir unserem Sachsenfest entgegen. Gab es letztes Jahr in Schwarzenberg einige kritikwürdige Dinge, so sei vorangemerkt, dass die Organisatoren in Großenhain etwas näher hingeschaut haben und offenbar aus dortigen Fehlern gelernt haben. Schon bei unserer Einfahrt in die Stadt verlief alles ganz reibungslos, was bei der „Schwabenfuhre“ im Vorfeld nicht ganz so war, - hatte doch die Hofsängerin, trotz mehrmaligen Anmahnens, die Einfahrts- und Parkvignette für den Sachsentag in Großenhain, glatt vergessen und so lag dann Großenhain doch nicht so ganz vor unserer Dresdner Haustür. Aber wir schafften es dann doch noch einigermaßen pünktlich, - dank auch der guten Einweisung durch die überaus netten Polizeibeamten (großes Lob und DANKE ihnen und allen anderen Helfern!!!). Der Parkplatz lag unmittelbar bei den Stellplätzen und so fanden wir unsere Kutsche relativ schnell. Auf unserem Weg trafen wir einige unserer Darstellerkollegen und so gab es beispielsweise eine ganz nette Begrüßung der >Oederaner Lohnjäger<, aber auch unbekannte Herzlichkeit bekamen wir zu spüren, - dem Kämmerer brannte noch lange der feurige Kuss es Rotkäppchens auf der Wange… Dann sahen wir unsere Kutsche schon und davor eine Prunkgondel, die sich der >Verein Barock in Dresden< für seinen Auftritt hier beim Sachsentag ausgeborgt hatte. Unsere Hobbyfreundin Regina SCHWITTAI kam ganz aufgeregt auf den Kämmerer zu und äußerte ihre Sorge, dass wir wohl Schwierigkeiten mit der Präsentation des Ankündigungsschildes haben werden. Da wird sie dann wohl beruhigt und erfreut gewesen sein, als sie während des Umzuges sah, dass sich für diese Aufgabe 8 Demoisellen unserer >Jugendgruppe< abwechseln konnten. Auch die Befürchtung, dass wir, nachfolgend nach der Pfauengondel, kaum etwas für größere Beachtung zu bieten hätten, erwies sich als unbegründet, - die ganze Prominententribüne erheiterte sich über unseren Gag (den wir gar nicht so sehr als solchen, sondern als Herzensgeste verstanden wissen wollen)… 

So waren wir also nicht nur fünf, oder sieben Teilnehmer, sondern konnten 19 Barockleute ins Rennen schicken… Trotz der Kutsche, haben sich einige TDBer für den Fußmarsch entschieden, der ja diesmal recht gemächlich angegangen wurde (in Schwarzenberg war es schon fast ein Marathonlauf gewesen, worauf mancher AKBer heuer nicht wieder dabei sein wollte).

165 Vereine gestalteten den Sachsentag, oder besser das Sachsenwochenende, mit und wir waren mit unseren Adelsleuten ein Teil der 4000 Darsteller des Festumzuges. Dazu war gewiss das Gros, der 265000 Besucher des >Tages der Sachsen<, an den Straßenrändern versammelt. Wir Teilnehmer wurden wohlwollend aufgenommen, aber, - und das kann man den Schwarzenbergern wirklich bescheinigen, die Herzlichkeit der  Aufnahme war dort augenscheinlich größer, - die Erzgebirgler halt!

Als mehr und mehr Foto- und Filmkameras auftauchten und ein Moderator zu hören war, wurde uns angezeigt, dass wir uns der Haupttribüne näherten. Hier nun, sollte eine Idee unserer 2. Vorsitzenden Regina SCHWABE in die Tat umgesetzt werden und so wurde unser Spruchband entrollt…

Wir haben, wie schon gesagt, damit sichtlich zur Erheiterung derdort platzierten Herrschaften beigetragen. Unserem Ministerpräsidenten Stanislaw TILLICH stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als er lesen konnte: „Wir grüßen unseren alten & neuen Geenisch“ So kann man auch ohne Prunk mit kleinen Sachen, große Freude und Lacher machen!!!

Unser Barocknachwuchs war zwar vom Laufen müde, aber von der Aufnahme durch das Publikum und den Prominenten auf der Bühne auch begeistert.

Wir möchten an dieser Stelle einflechten, dass der Oberbürgermeister der Stadt Herr Burghard MÜLLER stolz auf dieses Fest und die Macher dessen sein kann. Ihm, allen Helfern und den Mitwirkenden sagen wir DANKE, was besonders auch der Org.- Leiterin des Festes Frau SCHULZE gilt. Die 150 Teilnehmer aus der Partnerstadt Oeringen werden wohl nur die besten Eindrücke mit nach Hause nehmen können.

Schon, als wir wieder auf dem Parkplatz angelangt waren, stand wohl für uns fest, dass wir auch 2015 beim >Tag der Sachsen< mit dabei sein werden, wenn die Stadt Wurzen zum Fest ruft.

Wir traten nun unseren Heimweg an, der uns aber zunächst nach Ebersbach (Kreis Meißen) führte, wo wir gern der Einladung unserer Freunde Heidrun und Günther TENNERT zum Kaffeetrinken folgten. Danke der TENNERT- OMI, die uns einen guten Türkentrunk gebrüht hat. Heidrun ließ uns auch einige Blicke in ihr Reich, den von ihr betriebenen Kostümverleih, werfen und weckte damit gewisse Begehrlichkeiten, denn nicht alles, was sich hinter dem Begriff Kostüme verbarg, waren auch welche. Auch Roben hängen dort an einigen der mehr als 1500 Kleiderbügel. Mit diesem Abstecher zu unseren Freunden, hatte dieser schöne Tag, auch noch einen schönen Abschluss. Dabei begann dieser Tag zunächst, - zumindest für die SCHWABES und notgedrungen für deren Mitfahrerin Nadin SCHUBERT, alles andere als scheen und entspannt! Aber da die positiven Augenblicke überwiegend waren, war dann alles vergessen, was uns auf den Magen geschlagen hat.

Danke an Nadin, Renate, Silke, Veronika und Gerd, Heidrun und Günther, Regina, auch an unsere jugendlichen Begleiterinnen und Silvia und Frank. Letzterem, dass will der Schreiberling nun nicht ein zweites Mal vergessen, sei ganz herzlich zum Geburtstag gratuliert, denn der lag am Sachsentag auch noch an.

Für Großenhain vergebe  ich gerne **** Sterne, meint der Sekrearius Bernd SCHWABE, der sich auch wieder als Lichtmaler betätigte. (eingestellt am 08.09.2014)

 



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