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Fortbildung zu Moretti, Mingotti u. Grafen zu Nau am 16.02.2014

Fortsetzung der Weiterbildungsreihe zu den im TDB verkörperten historischen Personen

 Von der Hofsängerin, der Hofopernsängerin und einem total unmusikalischen Kämmerer – ein Exkurs in deren Leben (16.02.2014)

Im TDB wurden mit der Reichsfürstin von Teschen, der Gräfin von Königsmarck, dem Prinzregenten von Frankreich Herzog von Orleans und Anjou, dem Preußenkönig Friedrich II. und dem sächsischen Generalleutnant von Spörcken schon einige der einst real existierenden und in unserem Verein verkörperten historischen Persönlichkeiten durch deren Darsteller in vielfältigster Form vorgestellt. Nun sollte es das auch für drei fiktive Personen geben. Regina und Bernd SCHWABE, die beide fiktive Figuren verkörpern, hatten den entsprechenden Vortrag zur Legende der Hofsängerin Concetta Regina Baronessa de Moretti Gräfin zu Nau und zum Kämmerer und Directheur der Hofcantzeley und Scriptencammer Bernhardt Heribert Graf von Schwabe zu Nau zugesagt und so konnte für den Sonntag, den 16. 02. 2014, 11:00 Uhr in das mittlerweile für solche Anlässe sehr bewährte >>Bistrocafé am Schloss<<  eingeladen werden.

Trotz einiger Absagen, war erfreulich, dass 15 Teilnehmer ihre Verbundenheit zum Verein und ihren Wissensdrang bezeugten. Unserem Rudi FRITZSCHE war der Weg aus Leipzig nicht zu weit und als Gäste konnten wir unsere „Bosens“ Christine BARTEL und Wolfgang PETZOLDT begrüßen. Als solche zunächst auch Heidrun und Günther TENNERT, die sich dann im Laufe der Veranstaltung näher zur eigenen Person und der dargestellten historischen Figur vorstellten und, nach dem sie schon mehrmals mit uns zusammen in Aktion waren und es ihnen immer gefallen hat, um Aufnahme in den TDB baten. Das war für uns alle eine große Freude und wir heißen unsere neuen Mitstreiter ganz herzlich in unseren Reihen willkommen.

Nach der Begrüßung durch unsere Vorsitzende Silvia WEISE, die auch dankenswerterweise die Vorführtechnik zur Verfügung stellte und einer Einleitung durch die Hofsängerin, - respektive von Regina SCHWABE, konnte der Referent des Tages Bernd SCHWABE mit der Beamer- Präsentation beginnen. Neben den fiktiven Personen der Hofsängerin de Moretti und des Kämmerers Grafen zu Nau, sollte auch die Biographie der damals an der Dresdner Opernbühne wirkenden Hofopernsängerin Caterina Regina Mingotti vorgestellt werden. Trotz des nur einen, im Internet zu findenden, Fotos (nach einem Gemälde von Mengs) zur Person der Mingotti und dem Umstand, dass man bei fiktiven Personen erstrecht kein Bildmaterial findet, war der 45minutige Vortrag gut illustriert. Historische Gemälde, Schattenrisse (Scherenschnitte) und (eigene Zeichnungen des Autors) sorgten für Auflockerung und Untermalung des gesagten. Wie ein Film spulte sich das Leben der drei vorgestellten Persönlichkeiten vor den Zuhörern ab…

Es war dem Referenten zu glauben, dass die Vorbereitung des Vortrages recht aufwändig war, doch aufgrund der begeisterten Aufnahme durch die Teilnehmer an unserer neuerlichen Fortbildungsveranstaltung, ist ihm (der gleichzeitig der Rezensent dieser Veranstaltung ist) die Freude darüber sehr zu gönnen.  

Dankbar nahmen die Teilnehmer auf, dass ihnen die Legenden bzw. die reale Kurzbiographie der vorgestellten Personen, gewissermaßen als Merkzettel, ausgehändigt wurden.

Nach dem Vortrag kam, wie oben schon erwähnt, unsere neue Vereinsfreundin Heidrun TENNERT zu Wort, die sich und ihren Gatten mit dem beruflichen Werdegang, ihrem Zuhause und ihren verkörperten historischen Personen vorstellte. Es ist schon anerkennenswert, wenn Günther TENNERT, der eine ganze Nacht beruflich auf Achse war, sich dann noch einen Vortrag antut!!!

Danach konnte aufgetragen werden, was die Küche des Restaurants, was sich so verschämt „Bistrocafé“ nennt, so an Leckerem zu bieten hat. Der dort angebotene Sächsische Sauerbraten ist legendär und immer mehr Vereinsfreunde folgen dem Beispiel von Olle Schwabe und schlagen bei diesem Gericht zu.

Einige von uns saßen danach noch länger beisammen, - es gibt immer was zu beschnorcheln… und die anderen nahmen den Umstand, so früh am Tage in der Residenz zu sein, wahr und besuchten Ausstellungen im Schloss oder gingen shopen.

Es war schön, auch in der grauen Jahreszeit, mal wieder beisammen gewesen zu sein. Es war nicht zu übersehen, dass schon große Lust für das Anflanieren in Anmarsch war. Zunächst sehen wir uns aber bei der nächsten Fortsetzung unserer Schulungsreihe… Text: Bernd Schwabe, Fotos: Frank Weise, Bernd Schwabe (eingestellt am 17.02.2014)

 



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