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Jahresrückblick 2013 des TDB am 12.01.214

Barock & Co im Rückblick

Jahresrückblick des TDB auf das Veranstaltungsjahr 2013

Am Sonntag, den 12.01. 2014 war es wieder so weit, dass unser Verein auf das verflossene Jahr Rückschau nehmen wollte. Es war ein turbulentes und sehr ereignisreiches Jahr, dieses 2013, an das man sich gern erinnern will.

Am 11. 01. 14 war Rudolf FRITZSCHE in seiner Eigenschaft als Revisor schon aus Leipzig angereist, um die Kasse zu prüfen. Dabei stellte er fest, dass Frank WEISE diese ordnungsgemäß führt und er bescheinigte, dass das Geld des TDB bei Frank in guten Händen ist. Eine Tradition fortsetzend, gab es in der Wohnung der WEISES einen Spielabend, bei dem auch die Gaumen der Teilnehmer aufs angenehmste gereizt wurden. Tafelspitz in Meerettichsauce kam auf den Tisch, - wohlgemerkt mit selbst geraspelter Meerrettichwurzel, - was schon eine Leistung darstellt und Silvia manche Träne kostete. Regina sorgte für Nachtisch und „Mensch ärgere Dich nicht“ für abendliche Kurzweil.

Am Sonntag, den 12. Januar dann, - zur Mittagsstunde begaben wir uns in den Schatten des Residenzschlosses um im „Schlosscafé“ unsere Jahresmitgliederversammlung abzuhalten. Krankenstand verhinderte die Teilnahme einiger Vereinsmitglieder, aber ansonsten bezeugten die TDBer ihre Verbundenheit mit dem Verein und nahmen an der Versammlung teil.

Unsere Vorsitzende Silvia WEISE hatte die angenehme Aufgabe unserer lieben Elke METZNER noch nachträglich und in aller Herzlichkeit zum 70. Geburtstag zu gratulieren. Mit Elkes Sekt- Runde anstoßend, wünschten wir, ihre Barockfreunde, ihr noch lange Jahre bei bester Gesundheit und weiterhin viel Spaß im Kreise von Gleichgesinnten des Vereins und Arbeitskreises.

Wie schon angedeutet, hatte das Jahr viel Bewegung, - langweilig war es nie, aber es gab auch Aus- und gottlob auch wieder Eintritte, so dass wir ungeschwächt in das vor uns liegende Jahr und die weitere Zukunft blicken können und uns viel vorgenommen haben.

Es war uns eine Freude, als neue Mitglieder die Herzöge Peter und Volker RUH VON HOHENBERG, im TDB begrüßen zu können. Peter nahm die Begrüßungs- Rosen auch für den abwesenden Volker RUH  mit in Empfang, da dieser schwer erkrankt im Krankenhaus verbringen muss.

Nach diesen angenehmen Procedere gaben die Vorstandsmitglieder ihre Berichte ab. Es konnte dabei festgestellt werden, dass die von uns gewählte Vereinsspitze gute Arbeit leistet, und den TDB damit voran bringt. Von keinem der anwesenden Mitglieder gab es da Abstriche zu machen.

Der Verfasser dieser Zeilen hat sich sehr gefreut, dass sein Einsatz für die Homepage mit dem Applaus seiner Vereinskollegen gewürdigt wurde. Danke und mein Versprechen, auch künftig die Galerie unserer Website als Schaufenster unseres Vereins, zeitnah, lesens- und ansehenswert zu pflegen. Die weiteren Vorstandsmitglieder ernteten ebenfalls Anerkennung und ein (von außen herein getragenes)  Kritikpamphlet  wurde von der Versammlung nicht akzeptiert.

Nach zweieinhalb Stunden, nicht ohne vorher die lobenswert gute Küche des >Bistrocafés am Schloss< in Anspruch genommen zu haben, begaben wir uns auf einen Ortswechsel und steuerten das >Haus der Begegnung< in DD- Trachenberge an, wo wir in der Gaststätte >ZEITGEIST< gedachten, unseren alljährlichen öffentlichen Rückblick auf das vergangene Veranstaltungsjahr abzuhalten. Schnell galt es in die Roben zu steigen, so man nicht schon in solcher gekommen war, denn bald rückten die ersten Gäste ein. Den Reigen eröffnete unser Freund Nick, der Hofmaler Louis de Silvestre, dem alsbald weitere Robenträger folgten. Bis zum Beginn gegen 16:00 Uhr trafen zahlreiche unserer Freunde vom Arbeitskreis ein und auch unsere Stammgäste aus Rosswein, unsere Mitkämpfer an der Schlechtwetterfront beim LuLa, - das Ehepaar TENNERT und ein uns sehr bekannter ziviler Gast, füllten den Saal im „Zeitgeist“. Dann kamen noch die SCHALLERS, Bernd der Garnisonshandwerker und Premierleutnant mit Gemahlin Anita, die wir beide gern in unsere Arme geschlossen haben.

 Den Vogel hat bei den Gewandeten unangefochten das „Dreimädelhaus“ abgeschossen, denn, sie brachten trotz frühlingshafter Außentemperaturen, einen Hauch von Sibirien mit in den Saal.  

Kerstin DANIEL wollte mit ihrem Outfit an die alte Dame erinnern, der wir als Kinder an den Lippen hingen, wenn sie, die Märchenerzählerin, ihre Fensterläden öffnete und dann die herrlichen sowjetischen Märchenfilme einleitete… Wie liebten wir Knirpse die schöne Wassilissa und den tapferen Wanja, ja selbst die gruselige Hexe Baba Jaga!

Wie bei den >Matroschka- Puppen< kamen weitere „Weitgereiste“ zum Vorschein. Als „waschechte“ Tuwinerin trat Petra TREPPTE aus den Schatten der Märchenerzählerin und Sonja BADERSCHNEIDER tat dies als Prinzessin von Samarkand. Der Preis für die originellste Darstellung, würde ein solcher jemals gestiftet, wäre unseren drei Freundinnen sicher.

Weitere Wandelbarkeiten gab es, wenn auch weniger originell, denn der olle Kämmerer trat erstmals im Meisterwerk der Bosin, ihres Zeichens Hofschneiderin, auf und auch Ina HIRCHE strahlte im Glanze prächtiger neuer Gewandung. Selbst an S.K.M. war irgendwie irgendwas anderer, neuerer Art. War es die gestutzte Perückenpracht, der Kinnbesen, oder was? Auch an der ehrenwerten Gräfin von Königsmarck war auffällig positiv festzustellen, dass  die helle Haarfarbe sehr gut zu ihr passt.  

Gegen 16:30 Uhr, die letzten Nachzügler hatten sich geplatzt, führte uns Silvia WEISE mit einer Fülle von Fotos und Informationen durch das vergangene Jahr mit seiner Hülle und Fülle an Events und anderen erinnerungswerten Begebenheiten.

Alle harrten, den Ausführungen interessiert folgend, aus, auch wenn zeitlich überzogen wurde. Aber bei der Vielfalt von Berichtenswerten? Kräftiges Händegeklapper dankte der Vorführenden für die Arbeit bei der Erstellung der Präsentation und ihre Kommentierung der Fotos, die zumeist von Bernd SCHWABE stammten, wofür auch er Beifall erhielt.

Mittlerweile hatte sich Kohldampf und/oder Appetit eingestellt und die Bedienung hatte allerhand mit der Aufnahme der Bestellungen zu tun. Die „Zeitgeisr“- Küche präsentierte, gekocht nach alten Originalrezepten der Barockzeit, ein „Menü in drei Gängen“,- auch einzeln zu bestellen, mit „Suppe von Käse mit Rahm“, „Rindfleisch auf Kohlrabibett mit Salat von Rettich mit Äpfeln, Rosinen und Zwiebel, sowie dem Nachtisch  „Tarte mit Mandeln“, - lecker, lecker!

In der neunten Abendstunde bequemte sich der Hofadel und seine Gäste so langsam auf die Beine und in die zivile Kledage und ließ Bedienung und Küche auf nahenden Feierabend hoffen. Ein herzliches Dankeschön dem Wirt Olli und seiner Hilfe war uns Herzenssache.

Vielen Dank auch allen unseren Freunden und Gästen, die sich mit uns gemeinsam auf die Zeitreise in das vergangene Jahr begeben haben und unsere nachträgliche Freude am Erlebten teilten.

Wir freuen uns auf ein ebenso erfolgreiches, vielseitig zu erlebendes Jahr 2014 und werden sicher im nächsten Januar wieder viel zu berichten haben. Text und Fotos: Bernd Schwabe (eingestellt am 13.01.2014)

 

   

 

 

 

 



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