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Unser Besuch auf dem Holländer- Stoffmarkt am 09.03.2013

Dort wo es den Stoff gibt, woraus das Barock ist, - zumindest die Roben

Wir besuchten den Holländischen Stoffmarkt auf dem Dresdner Altmarkt am Sonnabend, den 09. März 2013

Gesprochen wurde schon öfter mal über den so genannten Holländischen Stoffmarkt, aber zu einem Besuch haben wir es jetzt erst geschafft. In unserem Falle (Regina & Bernd) war dafür ausschlaggebend, dass wir für die geplanten neuen Roben Accessoires und Stoff benötigen. Es sei vorangestellt, dass wir schnell fündig wurden.

Seinen Namen hat dieser wohl größte Angebotsmarkt für Stoffe und Nähzubehör wegen der Tatsache, dass er zuerst in den Niederlanden etabliert war und die meisten Anbieter von dort stammen. Genau gezählt haben wir nicht, aber grob geschätzt dürften zwischen 120 und 150 Stände am Samstag, den 09. März auf dem Dresdner Altmarkt aufgeschlagen haben. Wir waren schon etwas vor der Markteröffnung 10:00 Uhr vor Ort und staunten da schon über die vielen Besucher, aber gegen 10:30 Uhr war an manchem Stand so ein starker Andrang, dass man kaum an unsere Begehrlichkeiten, die Stoffe, heran kam. Ein unglaubliches Angebot erwartete die Kundschaft. Vom Wachstuch über Kunstfaserstoffen, Damast, Brokat, Seide und Kunstseide, Schurwollstoffe, Baumwollstoffe und und und , - und vielen Accessoires sowie Zubehör für die Näherei war alles in reichhaltigem Angebot vorhanden. Freilich, was wir suchten, war eher unterangeboten, aber wer suchte und genau hinsah, fand den Stoff, Spitzen, Schließen, Knöpfe, Borten, Posamente  und alles benötigten Zubehör für die nächste neue Barockrobe. Was wir auch dort fanden, war die „halbe“ Dresdner Barockszene. Wir hatten uns unsere Haus- und Hofnäherin Christine BARTEL mitgenommen, da uns deren Rat und Blick zum richtigen Stoff und Zubehör unverzichtbar schien und letztendlich auch war. Wie gesagt, dank deren Hilfe hatten wir relativ schnell das Richtige im Sack. Elke METZNER hatte sich uns angeschlossen und auch unsere Goldy (Marlies FROHNHÖFER) sowie das „Dreimädelhaus“ (um Kerstin DANIEL), sowie Veronika und Gerd JACOB liefen uns über den Weg. Und dann sprach uns eine Dame an, „Sind Sie sonst auch in barocker Robe unterwegs?“ Wir bejahten das, ohne unsere Gegenüber sofort zu erkennen. Dann aber kamen wir doch auf die Venezianische Maske, die sich uns beim Schlossfest in Hermsdorf vorgestellt hatte und hinter der sich Friederun HORVATH aus München verbarg. Nach gegenseitigem Wiedererkennen großes Wiedersehens- Hallo. Was es doch alles für Gründe gibt, nach Dresden zu kommen… Dame Friederun hatte sich auf dem Stoffmarkt mit unserem Vereinsmitglied Siegfried SCHURA verabredet, ihn aber bislang nicht aufgespürt. Wir konnten ihr da auch nicht helfen, auch wenn sie die Auskunft hatte, dass Siggi mit seinem Verein hier unterwegs wäre. Später trafen wir ihn im Schlepptau von Mitgliedern des Vereins Barock in Dresden. Freundliche Begrüßung und gegenseitige Blicke in die Plastetüten mit den eben erworbenen textilen Schätzen. Friederun traf Siggi nicht und auch wir (wir von seinem Verein) verloren ihn schnell aus den Augen. Für uns ging es noch mal kreuz und quer durch das volle Marktgeschehen und manche Kleinigkeit wanderte in die Beutel zu dem Übrigen. Weitere Verpflichtungen und ein zunehmend kühleres windiges Wetter veranlasste uns dann doch, uns vom Holländermarkt und seinen Stoffen und unseren Freunden zu verabschieden. Was werden wir für tolle barocke Erlebnisse haben, - mit Stoff aus Holland!!! So meint Bernd Schwabe, der den Text verfasste und die Fotos schoss. (eingestellt am 11.03.2013)



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