Print This Page

Fortbildung:Aus dem Leben Friedrich II. am 18.02.12

Aus dem Leben Friedrich des Großen und eine Beleuchtung der Schlacht bei Maxen am 20.11.1759

Fortbildungsreihe des TDB – Gerd JACOB stellt uns Leben und Wirken des Alten Fritzen in Wort und Bild per Beamer- Präsentation am 18.02.2012 vor.

Wir haben uns im TDB vorgenommen, die von uns dargestellten historischen Persönlichkeiten näher kennen zu lernen. Dazu haben wir in unser laufendes Programm eine entsprechende Fortbildungsreihe aufgenommen. Da wir heuer in Deutschland das >Friedrich der Große – Jahr 2012< begehen, lag nichts näher, als die Vorträge mit der Vorstellung der Person des Preußenkönigs Friedrich II. zu beginnen. Begünstigend kommt dazu, dass unser Mitglied Gerd JACOB, neben der Darstellung des sächsischen Generalleutnant Moritz August Frh. von Spörcken, in unserem Verein auch in die Rolle des Alten Fritzen schlüpft. Dazu hat er sich die letzten Jahren sehr belesen und viel Wissen angeeignet, so dass er Lesungen zur Person Friedrich und eben auch solche Vorträge halten kann, wie am 18.02.12 in der Wohnung des Rezensenten geschehen. Folgen wird die Vorstellung der Urzula Catherina geborene von Altenbockum, die später als Mätresse August des Starken zu Reichtum, Ruhm und Ehren und dem Titel einer Reichsfürstin von Teschen kam. Seit Jahren stellt unser Mitglied Renata LINNÉ ihre berühmte Landsmännin dar und wird uns demnächst etwas von ihr zu berichten wissen. Weitere Vorstellungen folgen, wobei selbst die im TDB dargestellten fiktiven Personen gestreift werden, damit diese zu glaubwürdigen Legenden kommen und im Verein allseitig bekannt werden.  

Aber nun war erst einmal Gerd JACOB das Wort erteilt, uns etwas aus dem Leben Friedrich II. zu erzählen. Er konnte an das anknüpfen, was bisher schon, in Funk, Fernsehen und Presse anlässlich seines 300. Geburtstag, über den Preußenkönig berichtet wurde. Er betete das aber keineswegs nach, sondern legte den Tenor seiner Ausführungen auf den jungen Fritz als Schöngeist und vom Vater tyrannisierten Knaben, um später näher auf den mehr oder weniger erfolgreichen Feldherren einzugehen. Ein Kapitel seiner Beamer- Präsentation war der Schlacht bei Maxen gewidmet, wobei die Ursachen dieser (durchaus vermeidbaren) Niederlage der Preußischen Armee besonders beleuchtet wurden. Da Gerd Mitglied im Heimatverein Maxen ist, der 2009 mit der Organisation zur Nachstellung der Schlacht beauftragt war, - die den Organisatoren und Akteuren viel Lob einbrachte, legte der Referent besondere Inbrunst in diesen Teil seines Vortrages. Uns hat es gefallen, haben wir doch im Oktober 2009 nicht den rechten Weg zum „Schlachtfeld“ gefunden, denn unsere Schlacht war auf das Gelände des Biwaks begrenzt gewesen. Alle Zuhörer waren begeistert und dankten Gerd JACOB mit kräftigem Händegeklapper.

Gegen 14:30 waren alle 15 Teilnehmer bei uns eingetroffen und gemeinsam staunten wir, wie gut doch in der Guten Stube so einer WBS 70 – Dreizimmerwohnung so viele Leute untergebracht werden können. Die Gastgeberin hatte gebacken und ein weiterer Kuchen wurde noch mitgebracht, so dass alle fleißig beim Kaffeetrinken zulangen konnten. Die Hausfrau bekam für ihre Mühen einige Blumensträuße und sogar, mit einer Hortensie, ihre Lieblingsblume, mitgebracht. Die „Blumen“ mit Flaschenhals sorgten am Abend noch für gesteigerte gute Laune und Bockwurst mit Kartoffelsalat aus der Produktion des ollen Kämmerers sorgte für das leibliche Wohl am Abend. Nicht nur der Vortrag mit seinen bildenden Fakten, sondern auch das Zusammensein in Freundesrunde machte diesen Samstagnachmittag- und Abend aus, wie es eben so ist im TDB. Selbst die alte „Gräfin und Stammmutter des Geschlechtes derer von Schwabe zu Nau“ war begeistert und hatte Sitzfleisch bis spät in die Nacht. Damit gehörte sie zum harten Kern, der nach dem letzten Tropfen „Wurzelpeter“ so nach und nach den Heimweg angetreten hat. Mit unserer Berliner Verstärkung Carsten RIETZKOW haben wir dann am Sonntagmorgen wieder Ordnung in den Haushalt gebracht. Als wir zwee Beeden dann nach dem Mittag, in wiedererlangter Zweisamkeit, das Sofa drückten, konnten wir nur feststellen, dass es wieder sehr sehr nett war, - wenn auch anstrengend. Aber das kennen wir ja schon… Wir danken Veronika und Gerd JACOB für den Vortrag, Carsten für die Hilfe und allen Teilnehmern für ihr Kommen und die Mitbringsel. Wir freuen uns jetzt schon auf das Lüften der Geheimnisse um die Reichsfürstin und die der weiteren, im TDB dargestellten Adelsleute. (eingestellt am 20.02.12) Text und Fotos: Bernd Schwabe

  

 

 



Zurück