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Flanieren in den Herbst am 5.11.2011

Wir flanierten in den Goldenen Herbst ( Samstag, den 5. November 2011)

 Doch ehe es losging, hatten wir ab 10:00 Uhr unser letztes Stammtischtreffen für 2011. Wie immer tagten wir im Historischen Gasthaus „Zum Schießhaus“. Es waren 20 AKB- Mitstreiter anwesend und es gab genügend Gesprächstoff. Der Eine oder Andere hatte wohl an den Ausschank starken Sprudels gedacht, aber dann war es, Gott lob, nur ein Stilles Wasser.

So konnte es in bester Stimmung in diesen launischen Herbsttag gehen. Es war zwar recht windig, aber das hat uns nicht abgeschreckt und uns konnte ja auch nichts passieren, denn unser Flaniergang wurde von einem gewissen Herrn Rudolf FRITZSCHE aus Leipzig auf das strengste überwacht und ein weiterer Herr namens Siegfried SCHURA hat jeden unserer Schritte gefilmt. So kann unser Ausflug in den Goldenen Herbst im Nachhinein in (fast) allen Phasen nachvollzogen werden.  Im Zwinger trafen skm August II. und sein Hofstaat auf seine kaiserliche Majestät, den Czar aller Reußen, Peter I., der von der hochedlen Gräfin Aurora von Königsmark begleitet wurde. Auch unsere geliebte Kurfürstin Eberhardine gesellte sich in Begleitung ihres Hofbildhauers Baldasar Permoser zu unserer Gesellschaft. Wie gewohnt, ging es nur schleppend voran, denn es gab wieder unzählige Fotostopps. Wegen des heftigen und kühlen Windes wurde die Brühlsche Terrasse bei unserem Gang gemieden und wir landeten alsbald auf dem Neumarkt und von dort in die Gaststätte „Augustiner“ auf een Schälchen Heeßen.. Danach gestärkt, hatten Majestät und einige Hofschranzen wieder einmal Rennsemmeln an die Beene und sie wurden nicht mehr gesehen. Wer den gesetzten Schritt des ollen Kämmerers lieber mochte, schloss sich ihm an und hatte noch manche nette Begegnung im Zwinger. Besonders einem jungen Brautpaar machten wir eine Freude, als wir uns zu ihnen auf das Hochzeitsfoto gesellten. Wir versahen die Brautleute mit unseren besten Wünschen für ewige Liebe und Glück und entschwanden Richtung Herzogin Garten und „Schießhaus“. Hier konnten wir konstatieren, wieder einen schönen Tag im Kreise Gleichgesinnter erlebt zu haben.

Stille Wasser sind tief, - wir sollten sie dennoch vorziehen, -im GH „Zum Schießhaus“ und überhaupt immer. Denn: Zuviel Sprudel kann schnell sauer aufstoßen. So meint jedenfalls der olle Kämmerer, der auch die Lichtmalereien verzapft hat. „Auf ein Neues“.



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