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Lauensteiner Schlossnacht am 14.05.2011

In ehrwürdigem Gemäuer:

Eröffnung der Ausstellung „Schmuck für alle - Jugendstilschmuck aus Pforzheim...“ (14.05. - 31.08. 2011) und Schlossnacht im Lauensteiner Schloss am Samstag, den 14. Mai 2011

Wir folgten der Einladung durch die Schlossherrin und so trafen wir uns in der siebzehnten Stunde auf dem Schlossvorplatz.
Nach dem alle unsere Damen gut eingeschirrt waren, - Korsetts, Paniere und Reifrock in richtige Form und Lage gebracht waren, seine Majestät August der Starke (Werner POHLE) eilenden Schrittes zu seinem Hofstaat stieß, konnte es Richtung Schlosspforte gehen. Aufgehalten durch selbst gewollte Fotopositur und das Knipsen durch Besucher, hatte man uns wohl schon sehr vermisst und so schickte man nach skm August den Starken und dem Adelsvolk aus der Residenz. Vorher aber entledigten wir uns freudig einer angenehmen Pflicht, denn unser werter Graf von Hoym, - was unser Vereinsfreund Olaf HORN ist, konnte vor wenigen Tagen seinen 50. Geburtstag begehen und so nahm er unsere herzlichsten Wünsche und ein kleines Präsent des TDB entgegen. Nunmehr wird der werte Akzisedirectheur immer wissen, was ihm die Zeit geschlagen hat. Nun, erstmals tickte uns die überreichte Taschenuhr schnellen Schrittes in das Schlossgemäuer, wo man der Eröffnung einer Ausstellung harrte und uns edle Damen und Herren dabei haben wollte. Wir waren zunächst nicht über den Inhalt der Exposition informiert, konnten aber im Anschluss an die feierliche Eröffnung feststellen, dass der „Schmuck der Jugendstilzeit“ eine sehr interessante, lehrreiche und sehenswerte Schau ist. Die Initiatoren der Ausstellung, - Vertreter des Technischen Museums Berlin, der Stadt Pforzheim (wo in der Jugendstilzeit die Schmuckherstellung blühte) und des Schlosses Lauenstein, sowie der Bürgermeister Thomas KIRSTEN (Freie Wähler) der Verwaltungsgemeinschaft Altenberg (zu der Lauenstein erst vor Kurzem dazu kam) tauschten gegenseitig Reden, Glückwünsche und Geschenke aus. Man kennt das ja, - wir wurden auch mit einigen Erinnerungsgeschenken bedacht und wurden fleißig unter die Fotolinse genommen. Nach einem Rundgang in der Ausstellung, in der anschaulich das Werden der Schmuckstücke demonstriert und solche fertigen Stücke gezeigt wurden, ging es auf vielen engen Wendeltreppen und „Schleichwegen“, - wir kannten sie noch von unserem Besuch des Lutherfestes zum Reformationstag 2010, in die Fest- und Museumsräume des Schlosses. Über dem Hof kamen wir mit einem kleinen Mittelalterfest in Berührung, aber aufgehalten haben wir uns zunächst dort, wo es verführerisch nach Gegrilltem roch. So tauschen wir unsere Verpflegungsbons gegen Bratwurst, Kamenzer oder Jägersuppe und die Getränkewertmarken verwandelten sich in Schwarzbier, Mineralwasser, Rot- oder Weißwein und (wie sollte es anders sein, wenn der Kämmerer dabei ist) in Cola. Während wir uns derart stärkten, konnten wir auch unsere Kurfürstin Christiane Eberhardine (Martina HERGERT) begrüßen, die auf Schloss Pretzsch den Hofbildhauer Balthasar Permoser (Jürgen HERGERT) zu Gast hatte und diesen nun in ihrer Begleitung hatte. Gleichwohl konnten sich Maria Aurora Gräfin von Königsmarck (Silvia WEISE) und Maria Aurora Gräfin von Königsmarck (Ines LAUTERBACH) in die Arme schließen. Nun ging es weiter zu den Museumsräumen, wo uns eine interessante Sonderschau zum sächsischen Postwesen erwartete. Auf dem Weg dort hin, begegneten wir dem Bürgermeister Herrn Thomas KIRSTEN (Freie Wähler) und unsere Hofsängerin Baronessa de Moretti (Regina SCHWABE) ließ es sich nicht nehmen, ihm ein Ständchen zu bringen, was den Herrn Schultheißen sehr berührte. Übrigens wurde er von uns als ganz passable Erscheinung klassifiziert, - die Damen sahen dabei mehr den Mann, die Adelsherren sahen mehr den Kommunalpolitiker. Als wir uns im Festsaal versammelt hatten, erklang der Hofsängerin Stimme erneut. Ob diese daran schuld war, dass es einen „Hausgeist“ in ritterlicher Rüstung aufschreckte, auf dass er uns erschreckte, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Ganz sicher sind wir uns aber in der Feststellung, dass das Fluidum, die herzliche Aufnahme durch die Schlossherrin und die Vereine, sowie das Interesse der Besucher, ein ausreichender Grund sind, gern wieder nach Lauenstein zu kommen. Mit dem Verglühen der letzten Feuerwerksrakete bestiegen wir unsere Chaisen und in flottem Galopp ging es zurück in die Residenz. Danke allen Mitwirkenden aus den Reihen des AKB und der Schlossverwaltung Lauenstein für die Einladung. Wir hatten einen netten Abend und eine GUTE NACHT bei der 3. Lauensteiner Schlossnacht. Text u. Foto: Bernd Schwabe

 



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