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Silvesterfeier 2010

 

 Gemeinsame Silvesterfeier von Dresdner Barockfreunden

Das Jahr war lang, das Jahr war schön,

nun sollt’s gemeinsam zu Ende gehen,

Wer übers Jahr in Robe ging und dabei

stets an nobler Etikette hing, der wollte

heut, man kann’s so sagen, mal ganz

tolle über alle Stränge schlagen…

Es wurde gesungen, es wurde gelacht

und von Johanna stimmungsvoll Musik

gemacht, Steppen und Jonglieren sollt

auch zum Programm gehören,- die Ina

hat’s gemacht und wir haben laut gelacht,

als „Hundedreck“ am Steppschuh klebte

und sie ihn nicht entfernt erlebte

Der Frank tat Sachen rezitieren,

da wollt man gerne applautieren.

 Manche Witzpoente  tat er entladen,

bei Bernd da hieß es barockig Städte raten

Das Ehepaar aus Böhmerland war  im

Zwiegespräch entbrannt, wobei es ständig neue Ansatz-

und auch Reizungspunkte fand

Doch das Büfett war reich gedeckt, -

ein Jeder sich heute noch die Finger leckt.

BÄRsönlich hat Jeder etwas beigetragen,

drum kann man wirklich KLASSE sagen.

Mit Sekt da wurde angestoßen und es

gab die schönsten Freundschaftsposen,

So gut wie’s beim Flanieren tat stets

  flutschen wollten wir ins neue

                Jahr 2011

              rein rutschen.

Wir alle gaben das O.K. für weiterhin viel

                        A K B

Silvester mit dem AKB – Siegfried SCHURA hatte die Idee, Günter THOMAS steuerte die passende Lokalität bei und hat mit erstgenanntem und Tochter die Raumgestaltung und Möblierung gemacht, und fast 20 Historienfreunde hatten ihre Freude am gemeinsamen Feiern und die (Be)Sorge um ein reich- und vielseitiges Büfett.

Gegen 18:00 Uhr trudelten wir am Ort unserer Feierlichkeit, dem IBZ (Internationales Begegnungs Zentrum) am Wasaplatz in Dresden- Strehlen ein. Zunächst wurden die lukullischen Mitbringsel ausgepackt und als Büfett aufgebaut. Siegfrieds Sorge im Vorfeld, dass das Essen nicht über den ganzen Verlauf unserer Jahreswechselfeier reichen könnte, erwies sich als genau so überflüssig wie das von ihm mitgebrachte Notpaket mit „Industrie- Buletten“. Schwer bepackt erschienen Ina und Birgit HIRCHE, die im Laufe des Abends das Rätsel ihrer Schwerstlasten lüfteten. Nach dem wir uns bei einigen schöngeistigen Getränken und mehr oder weniger geistvoller Konversation in Feierlaune versetzt hatten, konnte zum Sturm auf das Büfett geblasen werden. Merklich abgenommen hatte es danach nicht und am frühen Morgen des 1. Januar als es heimwärts ging, musste, trotz weiterem mehrfachen Zugreifens,  auch ein Großteil der Verpflegung den Rückweg antreten. Dazwischen lag aber erst mal eine Zeit, in der viel gelacht und manche humoristische, artistische und Wissen bildende Einlage dargeboten wurde. Zunächst galt es, aus einem barock- historisch verbrämten Text, die darin versteckten kommunalen Gemeinwesen zu finden. Was der Bernd SCHWABE da zusammengestellt hatte, wurde mehrheitlich als recht schwer beurteilt, - umso erstaunlicher war, dass einer der Rätsler die genaue Anzahl getroffen hat. Das gab es noch nie. Johanna ROLLE hat ein weiteres Mal ihre musische Begabung und ihr Können unter Beweis gestellt und haute kräftig in die Tasten, was sogar unseren Tanzmuffel Frank WEISE zu einer flotten Sohle animierte. Angeführt von der Hofsängerin Regina SCHWABE wurde auch viel gesungen und Frank ROLLE erwies sich als exzellenter Unterhalter, der solo oder im Part mit seiner Frau Johanna, für die Strapazierung unserer Lachmuskeln sorgte. Ina HIRCHE gab dann das Geheimnis ihres überaus umfangreichen Künstlergepäcks preis und jonglierte, übte sich in Geschicklichkeitsspielen und sie legte einen Stepptanz hin, der jeden Hundehaufen zum Schmelzen brachte. Selten so gelacht, - aber mehr noch, als sich Nachahmer fanden, die es der lieben Ina gleichtun wollten… So hat jeder BÄRsönlich viel zum Gelingen dieser leichfüßig- freudigen Jahreswechselfeier beigetragen. Nur, mit Korken in der Gusche, konnte Frank ROLLE seinen Bären schlecht über die Lippen bringen, dafür das Gezänk des böhmischen Ehepaares umso besser, weil ohne belegter Zunge, aber in köstlichem behmischen Dialekt… In Stimmungshochform konnte >>Glock Zwölf<< angestoßen und gute Wünsche für 2011 ausgetauscht werden. Alle sprachen die Hoffnung aus, dass das Jahr 2011 noch mehr Gemeinsamkeiten und noch mehr neue Mitstreiter für den AKB bringen möge. Nach dem wir uns vor dem Haus die Knallerei angesehen hatten, feierten wir noch bin in die Frühe weiter und als der Rezensent gegen 5:30 Uhr endlich in den Federn war, konnte er konstatieren: „Es war wirschlich wie ehn bissel scheen, -  nu war?!“ Nicht zu vergessen auch die, von unser Königsmarckschen Silvia WEISE, in Handmade selbst gefertigten, Pralinen, die auf der Zunge zergingen.   Man kann sich nur wünschen, dass es nicht der letzte gemeinsame Rutsch in ein neues barockiges Jahr bleiben möge. Allen Freundinnen und Freunden, die am Gelingen beteiligt waren, sei hiermit gedankt. Text und Fotos: Bernd Schwabe



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