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Baumpflanzung 2010

Baumpatenschaften auch im Jahre 2010

Der Verein Muse am Fasanengarten hat auch heuer Patenschaften für Ahornbäume vergeben

Wie die Jahre davor, haben wir die Einladung des Vereins „Muse am Fasanengarten“ gern angenommen und sind zur Allee zwischen Waldschänke und Fasanenschlösschen gekommen. Heuer wurden die letzten zwei Bäume gepflanzt, die damit alle durch Alter, Wind und Wetter und andere Widrigkeiten entstandenen Lücken in der Ahornallee geschlossen haben. Wie alle in den Vorjahren gepflanzten Bäume wurden auch unseren diesjährigen Baumpaten gewonnen. Dankbare Kinder schenkten den einen Ahorn ihren Eltern, die sich als Oma und Opa wünschten, dass ihr Enkelchen das Wachsen des Baumes in eine gute und friedliche Zukunft erleben wird. Der andere Ahorn wurde frischgebackenen Eheleuten vom Freundeskreis verehrt. Sie alle wollen das Glück der Vermählten genau so wachsen sehen, wie den gespendeten Ahornbaum. Der feierliche Akt der symbolischen Baumpflanzung, das Angießen  und  die Übergabe der Patenschaftsurkunde oblag wie gewohnt Frau Sandra SCHERER, die damit das Objekt „Ahornallee am Fasanengarten“ zum Abschluss bringen konnte. Neben den Paten, die seit Jahren durch ihre Spende die Pflanzung der Bergahornbäume ermöglichten und damit wieder eine geschlossene Allee geschaffen haben, wurde das Objekt nicht nur vom Verein „Muse am Fasanengarten“ unterstützt, sondern auch durch die Wettinische Forstverwaltung, die, wie in den Vorjahren, durch skh Prinz Daniel von Sachsen vertreten war. Wie seine Lebenspartnerin Frau Scherer, ist er aktiv im Verein involviert. Wir hatten wieder angeregte Gespräche und mit Interesse verfolgten wir die Ausführungen des Forstingenieurs, Natur- und Jagdfreundes Prinz Daniel, der uns über die Jagdhundrasse „Hannoverscher Schweißhund“ informierte. Angeleint verfolgte ein Vertreter dieser, den Bracken ähnlichen, Rasse, der Freund und vierbeinige Jagdgenosse, was sein Herrchen so über ihn und seinesgleichen zu erzählen wusste. Ich glaube bemerkt zu haben, dass „Waldi“ zu den Ausführungen mehrmals zustimmend und anerkennend genickt hat. Was wir aber auch zu hören bekamen, war ja ein ganz tolles Lob für diese Rasse von Schweißhunden, die, laut Prinz Daniel, ihre Entstehungsgeschichte im Sächsischen hatten. Besonders wurde der Geruchssinn dieser Suchhunde hervorgehoben.

Auch kunstsinnig war der anwesende Hannoveraner, denn er verfolgte den Gesang der Hofsängerin (Regina SCHWABE) mit anerkennender Miene und wedelndem Schwanze… Aber auch den Taufpaten, den Organisatoren und allen Anwesenden hat das „Röslein auf der Heiden“ und „Willst Du Dein Herz mir schenken“ sehr gut gefallen. Auch die Kanonenböller der „Königlich – Sächsischen Feldartillerie Nr.12“, die den feierlichen Akt der Baumpflanzung begleiteten, wurden von Hund und Mensch gelassen aufgenommen und umgaben diese Handlung mit noch mehr Feierlichkeit und machten darauf aufmerksam. So verweilte mancher Spaziergänger interessiert bei den neuen Ahornbäumen und wohnte der Zeremonie bei.

Wie wir so dachten: „Eigentlich schade, dass es nun keine Fortsetzung der Baumpflanzungen mehr gibt“, offenbarte uns Frau SCHERER, dass geplant ist, entlang der Ahornallee zwischen Waldschänke und Fasanenschlösschen Bänke aufzustellen. Dafür macht sich auch der Verein stark und ich denke, dass auch Patenschaften für diese Sitzgelegenheiten vergeben werden (können). In dem Falle wären wir gern wieder mit von der Partie.

Vorerst begaben wir uns aber in die Waldschänke, wo auf alle Teilnehmer ein Kuchenbuffet wartete. Die Wildsuppe war köstlich und wärmte uns innerlich auf. So waren wir gewappnet, trotz des windigen Herbstwetters, noch einen Spaziergang Richtung Fasanenschlösschen zu unternehmen. Nach einem Fototermin am Schlösschen und dem Besuch einer Informationsausstellung, führte uns unser Weg noch zum Leuchtturm, der übrigens in Deutschland der einzige binnenländische ist. Bei der Gelegenheit konnten wir die Freunde „unseres Kanonier“ Jörg näher kennen lernen. Sie freuen sich schon auf ihre Teilnahme an unserem Lustlager. Wir freuen uns auch auf sie. So verging dieser Sonntagnachmittag wie im Fluge und es war uns eine Freude, dass wir wieder bei dieser symbolischen Baumpflanzung dabei sein durften. Wir bedanken uns dafür und für die anschließende Bewirtung bei den Freundinnen und Freunden des Vereins „Muse am Fasanengarten“ und  sagen  AUF WIEDERSEHEN zur Zitterpartie am 29.01.2011 – wir frieren jetzt schon. Text und Fotos: Bernd Schwabe (Foto 17: R. Schwabe, Foto 36: Ina Hirche, Foto 3a,6a,17a,19a,19b,19c: Martin Kovalenko)



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