Geschichtliches
Die Epoche des Dresdner Barock umfasst die Zeit von ca. 1694 bis 1763.
Sie war geprägt vom Barock- und Rokokostil unter Kurfürst Friedrich August I.
von Sachsen, dem späteren König August II. in Polen, und seinem Sohn
König August III. in Polen und Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen.
Vor allem italienische und französische Einflüsse prägten den Lebens-, Kunst- und
Baustil des Dresdner Barock. Viele erhaltene, restaurierte und wiedererrichtete Gebäude
- wie die Frauenkirche - zeugen noch heute von dieser künstlerisch prunkvollen Zeit.
Angeregt vor allem durch die mediterranen Eindrücke, versuchte König August II. in Polen und Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen diese Lebensart ins Königreich Polen
und in sein Kurfürstentum Sachsen zu übernehmen. Dazu ließ er unter anderem
italienische und französische Architekten, Künstler und Musiker an seinen Hof kommen.
Bald entwickelte sich daraus ein Privileg, und sie wurden selbst bei seiner Majestät vorstellig.
Sein Sohn, König August III. in Polen und Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen,
hat seine Liebe zur Kunst vom Vater und war einer der größten Kunstmäzene seiner Zeit.
Für Staatsgeschäfte hingegen zeigte er wenig Interesse und überließ diese seinem
Minister Brühl, was zum Untergang des Kurstaates führen sollte.








